Schließung von Bankfilialen in Bremen Pandemie als Beschleuniger

Die Serviceangebote diverser Kreditinstitute werden seit Jahren zurückgefahren, Filialen geschlossen oder durch SB-Stationen ersetzt. Zum Unmut von Kundschaft und Beiräten. Ein Überblick.
17.03.2022, 09:28
Lesedauer: 2 Min
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Von Sigrid Schuer Anne Gerling Karin Mörtel

Bundesweit bauen die Banken seit Jahren Filialen ab, auch in Bremen:  Die Sparkasse etwa schließt viele kleinere Standorte und konzentriert sich auf den Aufbau von 15 sogenannten Stadtteilfilialen. Den Anfang hatte Ende 2017 die Neustadt mit der Filiale Pappelstraße gemacht, es folgten Obervieland (Januar 2019), Horn-Lehe (Juli 2019), Schwachhausen (Februar 2020) und Lesum. Daneben gibt es Selbstbedienungs-Standorte (SB) ohne Personal vor Ort; Kunden können dort an Terminals Geld abheben, Überweisungen tätigen und Kontoauszüge holen. Zuletzt im Sommer 2020 hatte die Sparkasse entschieden, nach der coronabedingten Schließung einzelne Filialen in Lüssum, Hammersbeck, Oslebshausen, Walle, Kattenturm, Hulsberg und Huchting nicht mehr zu öffnen, sondern diese – wie es schon vor der Pandemie geplant war – direkt auf Selbstbedienung umzustellen. Ein Prozess, der zum Teil auf heftige Kritik seitens der Stadtteilpolitik stößt.

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