Eisbären Bremerhaven

Rund 1000 Besucher beim "Tag der Fans"

Bremerhaven. Rund 1000 Besucher sind am Sonntag zum "Tag der Fans" bei den Eisbären Bremerhaven gekommen. "Natürlich wollen wir wieder in die Playoffs. Es wäre ja Quatsch, jetzt zu sagen, dass wir nicht absteigen wollen", sagte Eisbären-Manager Jan Rathjen.
23.08.2010, 08:31
Lesedauer: 1 Min
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Von Dietmar Rose

Bremerhaven. Es läuft noch nicht alles rund bei den Eisbären Bremerhaven. Die neuen Trikots, in denen sich die Profis des Basketball-Erstligisten gestern beim Tag der Fans präsentieren sollten, hingen im Hamburger Hafen fest - der Ausrüster aus Litauen hatte zu spät geliefert. Doch auch ohne neues Outfit wurden die Eisbären-Profis von rund 400 Anhängern im Trainingszentrum erwartungsfroh empfangen.

"Wer ist das?" oder "Kennst Du den?" waren häufig gestellte Fragen beim Tag der Fans, an dem sich die Mannschaft von Trainer Doug Spradley erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Viele neue Gesichter tummelten sich beim Showtraining auf dem Parkett, der Umbruch fiel größer aus, als die Eisbären nach den Erfolgen der vergangenen Saison geplant hatten.

So schlugen Leistungsträger wie Spielmacher Louis Campbell sowie die Power Forwards Jeff Gibbs und Andrew Drevo die Vertragsangebote des Playoff-Halbfinalisten und Pokalendturnier-Teilnehmers aus. "Wir mussten die Mannschaft komplett neu zusammenstellen. Es gibt Gesetze, die wir nicht überwinden können", sagt Jan Rathjen. Der Eisbären-Manager kennt sich damit aus, dass Spieler seiner Mannschaft abgeworben werden.

Gejammert wird bei den Seestädtern aber nicht. Den Neuzugängen wie Jamar Butler, Jermaine Thomas, Sean Denison und Craig Callahan traut man zu, mit den bewährten Kräften Jan Lipke, Torrell Martin und Philipp Schwethelm eine Einheit zu bilden. "Die Grundidee ist, dass wir tiefer besetzt sein wollen", erklärt Rathjen. In der vergangenen Saison habe die Last auf den Schultern der überragenden Stammformation gelegen, von der Bank seien häufig wenig Impulse gekommen. Das soll, so die Hoffnung der Seestädter, in der kommenden Spielzeit anders werden.

Ob das neue Team an die Erfolge des alten anknüpfen kann, wird sich zeigen. "Natürlich wollen wir wieder in die Playoffs. Es wäre ja Quatsch, jetzt zu sagen, dass wir nicht absteigen wollen", meint Rathjen zur Zielsetzung der Eisbären, schränkt aber sogleich ein: "Es ist ein weiter Weg in die Playoffs." Rathjen rechnet wieder mit einer ausgeglichenen Liga, in der mindestens zwölf Klubs um die acht Playoff-Plätze ringen werden.

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