Klinikum Bremen-Nord

Direkter Draht zu Chefärzten

Fragen zu bestimmten Krankheiten und Behandlungsmethoden können Patienten in den nächsten Monaten direkt mit Chefärzten des Klinikums Bremen-Nord besprechen. Ab Mittwoch startet eine neue Telefonsprechstunde.
23.09.2021, 14:26
Lesedauer: 2 Min
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Direkter Draht zu Chefärzten
Von Patricia Brandt

Bremen-Nord. Das Klinikum Bremen-Nord startet am Mittwoch, 29. September, eine vierteilige Telefonsprechstunde zu verschiedenen Gesundheitsthemen. Erkrankte und Angehörige können dabei laut Pressehinweis des Klinikums immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr Fragen zu bestimmten medizinischen Themen stellen. Den Auftakt macht am kommenden Mittwoch Ruben Plentz, Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Bremen-Nord. Er geht um die Behandlung von Tumorerkrankungen.

Die Behandlung von Krebserkrankungen werde immer komplexer. „Wir haben heute deutlich mehr wirksame Optionen, den Krankheitsverlauf zu beeinflussen“, sagt Pentz. Neben gestiegenen Heilungschancen hätten viele Krebspatienten heute auch eine oft deutlich längere Lebenserwartung, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. „Jeder Fall muss deshalb ganz individuell therapiert werden." Ein Beispiel sei die Molekulare Tumoranalyse. Hierbei werde der Fokus stärker auf die individuellen Eigenschaften des Tumors gerichtet, um bisher unbekannte Schwachstellen zu entdecken und ihn gezielter angreifen zu können. Betroffene und Angehörige können ihre Fragen zu Krebserkrankungen, Behandlungsmöglichkeiten, Diagnostik und Prävention direkt unter der Telefonnummer 0421 6606/1051 stellen. 

Wie Timo Sczuplinski, Sprecher der Gesundheit Nord, weiter berichtet, werden Patienten auch in den kommenden Wochen die Gelegenheit erhalten, mittwochs von 16 bis 18 Uhr Chefärztinnen und Chefärzte direkt zu erreichen. Die Themen der Telefonsprechstunde gehen dabei weit über die Krebstherapie hinaus.

Am 6. Oktober beantwortet zum Beispiel Richard Delebinski, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, unter der Telefonnummer 0421/6606-1404 Fragen zur chirurgischen Behandlung von Osteoporose – eine Krankheit, bei der die Stabilität und Dichte der Knochen immer weiter abnimmt. Bei vielen Betroffenen sind die Knochen so instabil, dass sie ohne große äußere Einflüsse häufig brechen. Helfen kann hier laut Pressemitteilung zum Beispiel im Wirbelbereich heutzutage die sogenannte Kyphoplastie. Dabei werden die Knochen mit Knochenzement wieder stabilisiert, das Verfahren ist minimalinvasiv möglich, die Beweglichkeit bleibt erhalten. 

Am 13. Oktober steht dann das Thema Parkinson im Vordergrund. Matthias von Mering und Per Odin beantworten unter den Telefonnummern 0421/6606-2932 und 0421/6606-2920 Fragen zu modernen Behandlungsverfahren – zum Beispiel der Parkinson-Komplextherapie und neuesten Pumpenverfahren, die die Krankheit auch im fortgeschrittenen Stadium kontrollierbarer machen können.

Zum Abschluss des ersten Blocks geht es um das Thema Demenz. Hier zu können sich Angehörige und Patienten am 20. Oktober direkt bei der Chefärztin Michaela Bütow melden. Sie ist dann ebenfalls von 16 bis 18 Uhr unter der Nummer 0421/6606 1801 erreichbar.

Für November und Dezember ist ein weiterer vierteiliger Block der Telefonsprechstunde geplant, dann auch unter anderem mit Themen aus der Viszeralchirurgie, der Gefäßmedizin und der Gynäkologie.

Info

Weitere Informationen zum Klinikum Bremen-Nord gibt es unter www.gesundheitnord.de/kbn

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