Sinti und Roma Zum Gedenken und gegen das Vergessen

In den Tagen vom 8. bis 10. März 1943 wurde die Familie Schwarz von Mitgliedern des sogenannten „Zigeunerdezernats“ verschleppt und später getötet. Jetzt erinnert der Familie-Schwarz-Platz an ihr Schicksal.
15.09.2022, 10:00
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Von Anke Velten

Im Rahmen einer berührenden Zeremonie wurde am Sonntag der Familie-Schwarz-Platz auf der Bürgerweide eingeweiht. Die Findorffer Sinti-Familie, die in nationalsozialistischen Konzentrationslagern fast komplett ausgelöscht wurde, steht stellvertretend für alle verfolgten und ermordeten Sinti und Roma. Die Erinnerung an ihren Leidensweg soll aber auch als Mahnung für die Zukunft verstanden werden, damit sich so etwas nicht wiederholt. Er hoffe, dass der neue Name angenommen werde, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte in seiner Ansprache. „Wir gedenken auch deswegen, damit die richtigen Konsequenzen für die Gegenwart gezogen werden.“

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