Gewerbepark Hansalinie Erschließung vorgezogen

Die Bremer Wirtschaftsdeputation hat auf ihrer aktuellen Sitzung 1,7 Millionen Euro bewilligt, damit schon jetzt die Erschließung der vierten Baustufe vorangehen kann – wegen der hohen Nachfrage.
26.10.2018, 16:58
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Erschließung vorgezogen
Von Florian Schwiegershausen

Im Gewerbegebiet Hansalinie geht es weiter voran. Schon jetzt haben mehr als 80 Unternehmen mit etwa 3600 Mitarbeitern hier ihren Sitz. Wegen der Nähe zum Mercedes-Werk sind das vor allem Firmen aus der Zulieferindustrie. Und weitere Betriebe sollen folgen – und das so schnell wie möglich.

Die Bremer Wirtschaftsdeputation hat daher auf ihrer aktuellen Sitzung nun zusätzliche Gelder für den weiteren Ausbau des Gewerbeparks Hansalinie freigegeben. Waren die zusätzlichen Flächen in drei Stufen unterteilt, sind es nun nur noch zwei. Mit dem Okay der Deputation stehen nun zusätzlich mehr als 1,7 Millionen Euro für die Planungskosten zur Verfügung. Damit wird schon jetzt die vierte Ausbaustufe geplant, was ursprünglich eigentlich für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen war.

Damit werden insgesamt zusätzlich 70 Hektar an Gewerbeflächen erschlossen. Die gesamte verfügbare Fläche im Gewerbepark Hansalinie steigt damit auf mehr als 200 Hektar. Mit einer dann noch zur Verfügung stehenden weiteren Ausbaustufe kann der Gewerbepark Hansalinie am Ende auf eine Größe von 280 Hektar anwachsen. Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) sagte: „Der Einstieg in die weitere Erschließung des Gewerbeparks Hansalinie ist ein wichtiger Schritt, um den Wirtschaftsstandort Bremen weiter auf der Erfolgsspur zu halten. Mit dem weiteren, beschleunigten Ausbau reagieren wir auch auf die große Nachfrage, auf die die Flächen der bisherigen Ausbaustufen gestoßen sind. Der Gewerbepark ist eine herausragende Bremer Erfolgsgeschichte, die wir jetzt weiterschreiben wollen.“

Die Anfänge des Gewerbeparks Hansalinie reichen ins vergangene Jahrhundert zurück: Bereits im Jahr 1991 kaufte Bremen große Grundstücksflächen in der Hemelinger Marsch sowie der Arberger und der Mahndorfer Marsch an. 1996 begannen die Arbeiten, 1998 wurden dann die ersten 20 Hektar den Unternehmen zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurde in den Baustufen 0 und 1 bis ins zum Jahr 2000 eine Gewerbefläche von 95 Hektar erschlossen. Bis dahin lagen die Kosten insgesamt bei mehr als 88 Millionen Euro.

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