Vandalismus Polizei sucht nach Farbschmierereien in Bremen Zeugen

Die Bremer Polizei sucht nach mehreren Fällen von Vandalismus Zeugen. Unbekannte haben in mehreren Stadtteilen Parolen und Symbole an Wände und Autos geschmiert.
03.03.2022, 15:59
Lesedauer: 2 Min
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Polizei sucht nach Farbschmierereien in Bremen Zeugen
Von Jan-Felix Jasch

Die Bremer Polizei sucht nach mehreren Farbschmierereien im Stadtgebiet Zeugen. Wie die Beamten mitteilen, bemalten Unbekannte im Ortstteil Lehesterdeich die Fassade einer Schule, in Gröpelingen schrieben unbekannte Täter Beleidigungen an die Gebäudefront eines Vereins und in Woltmershausen wurde ein Garagentor mit einem Hakenkreuz beschmiert. Die Polizei sucht Zeugen.

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Wie die Polizei weiter berichtet, wurden alle Taten zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen begangen. An der Schule an der Philipp-Reis-Straße meldete ein Zeuge insgesamt sieben Schriftzüge an der Fassade des Gebäudes. Unbekannte schmierten mit blauer Farbe unter anderem "Fuck the ACAB-System!" an die Wand.

Polizei bittet um Mithilfe

Ebenfalls am Mittwochmorgen meldete ein Mann an der Straße Beim Ohlenhof mehrere Schmierereien mit roter Farbe. Täter sprühten Beleidigungen auf Türkisch und mehrere Penisse an die Gebäudefront und die Fenster eines Vereins. An der Visbeker Straße sprühten Unbekannte mit dunklem Sprühlack ein Hakenkreuz auf ein Garagentor und beschmierten auch im Umfeld mehrere Fahrzeuge. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer Tel. 0421/362 38 88 zu melden.

Vandalismus: Weiterer Fall im Ostertor

Am Donnerstagmittag beschmierten Unbekannte eine Skulptur und besprühten einen Gehweg im Ostertor mit einem Schriftzug. Die Täter besprühten die Statur vor einer Schule an der Contrescarpe mit neongelber Farbe. Unmittelbar vor der Skulptur hinterließen die Täter einen großflächigen Schriftzug mit "Putin-Bezug", so die Polizei. 

Erst Anfang des Jahres hatte der Verein Haus und Grund von der Bremer Politik gefordert, stärker gegen Vandalismus durch Graffiti und Farbschmierereien vorzugehen. Dem Verein zufolge sollten Schmierereien als Straftaten häufiger bei der Polizei und dem Staatsschutz gemeldet werden, der öffentliche Raum insgesamt sauberer gehalten und Vandalismus auch durch die Gesellschaft stärker geächtet werden.

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Hintergrund der Forderung war laut Verein eine Petition eines Ehepaars an die Bremische Bürgerschaft. Das Paar habe gemeinsam mit einer Gruppe von Eigentümern, Mietern, Gewerbeleuten und Kulturschaffenden eine Initiative gegründet, um gegen Farbvandalismus und die Verschmutzung der Stadt allgemein vorzugehen. Vandalismus durch Schmierereien führten zur Verwahrlosung von Stadtteilen, was etwa am Beispiel der Bahnhofsvorstadt zu sehen sei.

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