Falschparker im Visier Wie andere Städte kontrollieren

Wie gehen andere Städte gegen Falschparker vor? Der WESER-KURIER fragte in fünf Städten nach. Das Ergebnis: Mancherorts werden 20 und 30 Kontrolleure, in Köln sogar 226 eingesetzt.
13.07.2019, 15:00
Lesedauer: 1 Min
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Wie andere Städte kontrollieren
Von Detlev Scheil

Wie gehen andere Städte gegen Falschparker vor? Der WESER-KURIER fragte in fünf Städten nach. Das Ergebnis: In Oldenburg, Hannover und Kiel werden jeweils zwischen 20 und 30 Kontrolleure für den ruhenden Verkehr eingesetzt, in Hamburg sind es 95 und in Köln sogar 226. Der Hamburger Personalaufwand wirkt sich bei den Einnahmen aus: 21,3 Millionen Euro wurden nach Angaben des Hamburger Innenressorts 2018 allein aus Anzeigen im ruhenden Verkehr erzielt. Dem lagen rund 1,1 Millionen Ahndungen zugrunde. Köln betreibt noch mehr Aufwand und hat für die Überwachung derzeit 277 Planstellen (Vollzeit), von denen 226 besetzt sind. Bearbeitet wurden dort im vergangenen Jahr rund 893 000 Fälle. Aufgrund einer Softwareumstellung könnten die entsprechenden Einnahmen derzeit nicht zugeordnet werden, heißt es aus Köln. Hannover hat 28 Vollzeitstellen im Außendienst und verzeichnete im vergangenen Jahr 218 000 Verfahren mit einer Gesamteinnahme von rund 3,5 Millionen Euro. Die Stadt Oldenburg setzt 24 Verkehrsüberwacher ein, die allerdings auch für Tempokontrollen mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen zuständig sind. 2018 wurden rund 60 000 Parkverstöße geahndet, die Einnahmen betrugen laut Pressesprecher der Stadt 834 000 Euro. Kiel setzt rund 30 Kräfte inklusive Innendienst für die Überwachung des ruhenden Verkehrs ein. Die Einnahmen könnten nicht zugeordnet werden, weil Verstöße nicht getrennt erfasst würden, heißt es.

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