Trauerfeiern werden teils online organisiert Corona verändert Bestattungskultur - Livestreams von Trauerfeiern

Bei 80 Prozent der Bestattungen handelt es sich inzwischen um Urnenbeisetzungen. Ob mit Namen oder anonym, ob im Friedwald auf dem kirchlichen Friedhof oder gar im eigenen Garten. Auch Corona zeigt Folgen.
11.09.2021, 16:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Imke Molkewehrum

Während der Corona-Pandemie hat sich auch die Bestattungskultur verändert. Diese Beobachtung macht der Nordbremer Bestattermeister Henrik Stühmer. "Der Kontakt zu den Hinterbliebenen läuft aktuell zunehmend online", bedauert er. "Die Menschen benötigen eigentlich den Raum, um zu trauern, aber wir müssen uns anpassen, beispielsweise bei der Digitalisierung. Beerdigungsgespräche laufen derzeit oft über Skype oder Zoom, weil die Leute wegen Corona nicht herkommen können oder wollen", erklärt der 29-Jährige. "An sich möchte ich lieber persönlich mit ihnen sprechen, denn online ist leider nicht so einfach zu erkennen, was den Hinterbliebenen während der Trauerzeit gut tut."

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