Umweltverschmutzung Von Plastikmüll bleibt selbst das Nordpolargebiet nicht verschont

Ob Böden, Binnengewässer oder Meere: Plastikteile sind inzwischen überall zu finden. Probleme verursacht der Müll auch in den dünn besiedelten Gebieten der Arktis.
05.04.2022, 11:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Plastikmüll bleibt selbst das Nordpolargebiet nicht verschont
Von Jürgen Wendler

Im Jahr 1950 sind weltweit etwa 1,5 Millionen Tonnen Plastik hergestellt worden. 1989 waren es bereits rund 100 Millionen Tonnen, und inzwischen bewegt sich die produzierte Gesamtmenge im Bereich von ungefähr 400 Millionen Tonnen pro Jahr. Manche Fachleute schätzen, dass am Ende etwa ein Drittel des Plastikmülls in Böden oder Binnengewässer gelangt. Auch die Meere bleiben nicht verschont. Nach Angaben des Alfred-Wegener-Instituts landen heute ungefähr 19 bis 23 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr in den Gewässern der Erde. Wie der Müll in die Arktis gelangt und was dies für das Nordpolargebiet bedeutet, zeigt eine Übersichtsstudie zum wissenschaftlichen Kenntnisstand, die jetzt im Fachjournal „Nature Reviews Earth & Environment“ veröffentlicht worden ist. Hauptautorin ist mit Melanie Bergmann eine Mitarbeiterin des Alfred-Wegener-Instituts.

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