Bundesarbeitsgericht Arbeitszeiterfassung ist Pflicht – Was Beschäftigte jetzt tun können

Deutsche Unternehmen haben ab sofort jede Arbeitsstunde ihrer Beschäftigten genau zu erfassen. Eine Schonfrist gibt es laut Bremer Arbeitnehmerkammer nicht.
09.12.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Arbeitszeiterfassung ist Pflicht – Was Beschäftigte jetzt tun können
Von Florian Schwiegershausen

Ab jetzt soll keine Arbeitsstunde mehr unter den Tisch fallen. So hat es das Bundesarbeitsgericht in Erfurt bereits im September entschieden; es folgte damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2019. Jetzt haben die deutschen Richter die schriftliche Urteilsbegründung veröffentlicht. Damit ist laut Bremens Arbeitnehmerkammer klar: Betriebe müssen ab sofort ohne Schonfrist dieses Urteil umsetzen und die Arbeitsstunden ihrer Beschäftigten erfassen. "Der Gesetzgeber gibt die Form der Arbeitszeiterfassung ja nicht vor – Excel-Tabelle, Word-Dokument oder ein Stundenzettel auf Papier reichen völlig aus", sagte die Sprecherin der Arbeitnehmerkammer, Nathalie Sander. Was Beschäftigte und Arbeitgeber nun beachten sollten:

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