Zahlen auf Tiefststand Duale Ausbildung im Krisenmodus

Deutschlandweit und auch in Bremen haben 2020 so wenige Auszubildende wie nie zuvor einen Vertrag unterschrieben. Gewerkschaftsvertreter warnen vor einer langanhaltenden Krise des ohnehin gebeutelten Marktes.
26.08.2021, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Duale Ausbildung im Krisenmodus
Von Felix Wendler

Die duale Ausbildung steht unter Druck. "Pandemiebedingt erleben wir neue Negativrekorde", sagte Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), am Mittwoch in Berlin. Im Juli dieses Jahres seien bundesweit noch 127.000 gemeldete Bewerber und Bewerberinnen unversorgt gewesen. Weniger als eine halbe Million duale Ausbildungsverträge wurden nach Angabe des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr geschlossen. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der statistischen Erfassung vor 40 Jahren. "Das kann und darf sich dieses Land nicht leisten", sagte Hannack, "die duale Ausbildung ist ein Eckpfeiler für den Erfolg der Wirtschaft hierzulande". Eine massive Erholung des Marktes, die den Verlust kompensieren könnte, sei aus DGB-Sicht nicht realistisch.

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