Öffnungs- und Teststrategie Handelskammer Bremen sammelt Spenden für Modellprojekt

Tübingen und Rostock sind das Vorbild - nun will auch die Handelskammer Bremen ein Konzept für ein Modellprojekt entwickeln. Zur Finanzierung sollen Spenden von Unternehmen gesammelt werden.
31.03.2021, 15:40
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Handelskammer Bremen sammelt Spenden für Modellprojekt
Von Max Seidenfaden

Entspannt in einem Café sitzen oder beim Shopping durch die Stadt bummeln - geht es nach der Handelskammer Bremen, soll das bald schon wieder nach den Vorbildern Tübingen oder Rostock möglich sein. Um ein Konzept für ein mögliches Bremer Modellprojekt zu erstellen, will sich die Handelskammer am Donnerstag mit Vertretern aus dem Handel, der Gastronomie, Hotellerie und den Werbegemeinschaften treffen. „Es ist dringend an der Zeit, sowohl den Menschen als auch den Unternehmen in Bremen eine greifbare Vorstellung davon zu geben, wie wir die Phase bis zum Impfangebot für alle Bürgerinnen und Bürger überbrücken wollen“, sagt Janina Marahrens-Hashagen, Präses der Handelskammer Bremen. Gemeinsam soll ein Papier erstellt werden, das die Grundlage für eine Test- und Öffnungsstrategie ist.

Für die finanzielle Unterstützung entsprechender Modellprojekte will Marahrens-Hashagen gerne alle Bremer Unternehmen ins Boot holen - auch diejenigen, die nicht einer betroffenen Branche angehören. „Wir bitten alle Unternehmen, zu prüfen, ob ihre eigene Situation eine finanzielle Unterstützung von Modellprojekten zulässt“, so Marahrens-Hashagen. Das Geld werde benötigt, um unter anderem Test-Kits zu beschaffen, deren Kosten die beteiligten Unternehmen alleine überfordern würden.

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Es sei der falsche Weg, auf die Verlängerung des Lockdowns zu setzen und damit die Existenzen unzähliger Unternehmen zu gefährden, betont die Präses. Stattdessen solle man ein fertiges Konzept in der Schublade haben, um auch kurzfristig mit einem Modellprojekt starten zu können, so Marahrens-Hashagen. Gemeinsam mit Schnell- und Selbsttests, intelligenten Hygeniekonzepten und der digitalen Kontaktverfolgung würden die Öffnungsmodelle eine verantwortungsbewusste Perspektive ergeben. Bereits Anfang März hatte die Handelskammer Bremen eine Öffnungsperspektive gefordert. Demnach seien 41 Prozent der Unternehmen, deren Geschäft stillliege, von einer Insolvenz bedroht.

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