Erste Sitzung für neue Intendantin Radio Bremen macht Gewinn

Bei ihrer ersten Radio-Bremen-Rundfunkratssitzung konnte Intendantin Yvette Gerner dem Gremium einen Gewinn präsentieren – zu den Einnahmen, und wann die neuen Bremer Tatort-Ermittler vorgestellt werden.
27.09.2019, 05:58
Lesedauer: 1 Min
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Radio Bremen macht Gewinn
Von Florian Schwiegershausen

Bremen. Auf ihrer ersten Rundfunkratssitzung als Intendantin von Radio Bremen hat Yvette Gerner am Donnerstag eine positive Nachricht verkündet: Der Sender hat 2018 einen Gewinn in Höhe von 1,5 Millionen Euro gemacht bei 110 Millionen Euro an Gesamteinnahmen. So steigerte die kleinste ARD-Anstalt ihre Werbeerlöse gegenüber dem Vorjahr um mehr als 300 000 Euro auf 3,3 Millionen Euro. Die meisten Einnahmen mit mehr als 50 Millionen Euro erzielte der Sender durch den ARD-Finanzausgleich. Die Erlöse aus den Rundfunkbeiträgen stiegen um fast 1,5 auf knapp 44 Millionen Euro.

Damit rückt Radio Bremen dem Ziel näher, im Gesamtzeitraum von 2017 bis 2020 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Sollten die Zinsen weiter so niedrig bleiben, muss der Sender mehr Rückstellungen für die Pensionen bilden. Ab 2021 ist damit zu rechnen, dass der der derzeitige monatliche Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,50 Euro steigen wird – um wieviel, entscheidet sich im kommenden Frühjahr. Der Rundfunkratsvorsitzende Klaus Sondergeld sagte, es sei für Radio Bremen überlebenswichtig sei, dass der künftige Beitrag die Teuerungsrate ausgleiche.

Auf der Sitzung verriet RB-Programmchef Jan Weyrauch als Info für Tatort-Fans: Anfang Dezember wird das neue Bremer Ermittlerduo vorgestellt. Derzeit ist für 2020 die Produktion eines Bremer Tatorts geplant.

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