Esa-Budgetverhandlungen Die Weltraum-Milliarden – wer bietet mehr?

Auch um einen Raumfahrt-Etat wird ganz irdisch gefeilscht. In zwei Wochen kommen dafür Minister aus den 22 Mitgliedsländern der Europäischen Weltraumbehörde zusammen. Was für Deutschland auf dem Spiel steht.
07.11.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Die Weltraum-Milliarden – wer bietet mehr?
Von Christoph Barth

Bei der Europäischen Weltraumbehörde Esa steht ein Termin stets fett gedruckt und doppelt unterstrichen im Kalender: die Tagung des Ministerrats. Alle drei Jahre kommen die Fachminister der 22 Mitgliedsstaaten zusammen und reden übers Geld: Was ist jeder bereit, in den Topf zu werfen, um die gemeinsamen Raumfahrtprojekte zu finanzieren – Raketen, Satelliten, Mondfähren? Vor drei Jahren waren es die Deutschen, die den größten Batzen beisteuerten und dafür im Gegenzug die meisten Aufträge ergatterten. Wenn sich die Minister am 22. und 23. November wieder in Paris treffen, will die Delegation um Raumfahrtkoordinatorin Anna Christmann (Grüne)  bescheidener auftreten – sehr zum Ärger der deutschen Raumfahrtindustrie, die um ihre Projekte fürchtet.

Alles lesen mit

1 Monat für
0,00 €

JETZT BESTELLEN

danach 8,90 € / Monat
monatlich kündbar

Nur diese Woche

3 Monate für
8,90 €

ANGEBOT SICHERN

50% sparen
monatlich kündbar

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren