Strahlungsexperiment Helga fliegt bis hintern Mond ohne Schutzweste

Zwei Messpuppen des DLR fliegen bei der Artemis-Mission der Nasa mit, an dem Bremer Unternehmen beteiligt sind. Warum die eine Puppe mehr Weltraumstrahlung als die andere abbekommen wird.
01.05.2022, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Helga fliegt bis hintern Mond ohne Schutzweste
Von Peter Hanuschke

Sie sind Zwillinge und begeben sich gemeinsam auf eine Mission, die sie weit hinter den Mond bringen wird - allerdings wird ihr dem Menschen nachempfundener Körper unterschiedliche Messwerte bei der Rückkehr aufzeigen: Denn Helga fliegt ungeschützt, Zohar trägt eine neue Strahlenschutzweste, die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurde. Beteiligt war daran unter anderem der Bremer DLR-Standort. Helga und Zohar sind Teil der Mission Artemis I der US-Weltraumbehörde Nasa. Die Messpuppen sitzen im Cockpit der Orion-Kapsel, die ebenfalls mit Bremer Beteiligung entwickelt wurde: Das Antriebs- und Versorgungsmodul des Raumschiffs wurde von Airbus Defence and Space als Hauptauftragnehmer eines Industriekonsortiums aus zehn europäischen Ländern gefertigt.

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