Oberlandesgericht Bremen Streit um Reparaturarbeiten an der „Gorch Fock“ wieder vor Gericht

Der Streit um die Sanierungskosten der "Gorch Fock" geht in die nächste Runde und beschäftigt das Oberlandesgericht Bremen. Die mittlerweile insolvente Bredo-Werft verlangt 10,5 Millionen Euro vom Bund.
24.11.2021, 07:07
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Ein alter Streitfall aus der Sanierung der „Gorch Fock“ beschäftigt am Mittwoch (10 Uhr) das Oberlandesgericht Bremen. Die Werft Bredo Dry Docks aus Bremerhaven verlangt vom Bund 10,5 Millionen Euro für Arbeiten, die sie von 2015 bis 2019 an dem Segelschulschiff der Marine ausgeführt hat. Die Bundeswehr will nicht zahlen, weil Bredo bei der Sanierung nur Subunternehmer gewesen sei. Für die Summe müsse die Elsflether Werft als Hauptauftragnehmer geradestehen. Die ist aber mittlerweile insolvent.

Lesen Sie auch

In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Bremen im November 2020 die Ansprüche abgewiesen. Bredo wie die Bundeswehr gingen aber in Berufung. Nach jahrelanger Sanierung hat die Marine die „Gorch Fock“ Ende September zurückbekommen. Der Großsegler ist derzeit auf einer Ausbildungsfahrt zu den Kanarischen Inseln unterwegs.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+