Immobilienkauf in Zeiten von Corona

Finanzielle Situation könnte Träume platzen lassen

Diejenigen, die derzeit in einer Branche tätig sind, deren Zukunft ungewiss ist, sind vom Erwerb am Immobilienmarkt ausgeschlossen. Das muss sich mittelfristig ändern, meint Peter Hanuschke.
11.05.2020, 06:00
Lesedauer: 1 Min
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Finanzielle Situation könnte Träume platzen lassen
Von Peter Hanuschke
Finanzielle Situation könnte Träume platzen lassen

Die Wohnungswirtschaft geht davon aus, dass die Nachfrage nach Immobilien auch nach der Corona-Krise größer sein wird als das Angebot.

Frank Thomas Koch

Wer vor der Corona-Krise den Wunsch hatte, eine Immobilie zu kaufen, wird ihn in diesen Zeiten, in denen die Pandemie das öffentliche Leben teilweise zum Erliegen gebracht hat, nicht abgelegt haben. Ob der Wunsch realisiert werden kann, hängt von der finanziellen Situation ab.

Wer in Kurzarbeit oder vor allem in einer Branche tätig ist, die sich mehr oder weniger in einem derzeit perspektivlosen Wartezustand befindet, wird es schwer haben, eine Immobilienfinanzierung hinzubekommen. Denn die Banken wollen Sicherheit, und die ist in diesen Fällen wahrscheinlich nicht ausreichend gegeben.

Der daraus resultierende Nachfragerückgang wird die Immobilienpreise sicherlich nicht merklich ins Wanken bringen, da die Wirtschaft in anderen Bereichen langsam wieder Fahrt aufgenommen hat. Doch es zeigt auf, wie massiv die Corona-Krise manche Träume zerplatzen lässt. Umso wichtiger ist es, diese Wirtschaftsbereiche, die ohne Selbstverschulden besonders leiden, mit weiteren Soforthilfepaketen zu unterstützen. Sonst werden viele Existenzen kaputt gehen – Existenzen, die vor der Krise als belastbar galten.

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