Umbau des Verkehrsknotenpunktes

Zwei Entwürfe für Domsheide

14 Entwürfe gab es für die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes an der Glocke. Nun werden zwei Varianten von der Behörde konkretisiert.
15.05.2019, 18:55
Lesedauer: 2 Min
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Zwei Entwürfe für Domsheide
Von Lisa-Maria Röhling
Zwei Entwürfe für Domsheide

Egal, welcher Entwurf sich durchsetzt: In beiden ist vorgesehen, dass Busse und Bahnen künftig die Fahrbahn teilen und an den gleichen Haltestellen halten.

Frank Thomas Koch

Der Umbau der Domsheide nimmt Gestalt an: Zwei der insgesamt 14 Entwürfe für das Areal sollen nun weiter ausgearbeitet werden, teilte das Bauressort mit. Zudem veröffentlichte die Behörde die Dokumentation für den vorangegangenen Auswahlprozess. Für die Planungen hatte es mehrere Informations- und Beteiligungsveranstaltungen gegeben, bei denen sich Bürgerinnen und Bürger über die Umgestaltung von Bremens Hauptumsteigepunkt informieren und darüber diskutieren konnten. Die Ideen flossen mit in die Pläne ein, übrig geblieben sind zwei Umbauvarianten.

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Knapp 13 000 Fahrgäste steigen täglich an der Domsheide um, zahlreiche Bus- und Bahnlinien kreuzen den Hauptumsteigeplatz in der Bremer Innenstadt. Bis 2022 soll alles umgebaut werden, auch Lösungen für den Radverkehr sowie den Turm, ein Kunstwerk des dänischen Bildhauers Per Kirkeby, sollen bis dahin gefunden sein. Die beiden Entwürfe sehen ähnliche Veränderungen vor:

Ein barrierefreier Zugang zu dem gesamten Verkehrsknotenpunkt ist bei beiden vorgesehen, zudem sollen Busse und Bahnen künftig dieselben Trassen nutzen und gemeinsame Haltestellen bekommen. Auch berücksichtigen die Vorschläge die Wünsche der Anlieger, Verkehrslärm und Erschütterungen zu reduzieren.

Das zentrale Unterscheidungsmerkmal der beiden Entwürfe ist die Haltestellenanordnung: Während die eine Variante den Ein- und Ausstieg ausschließlich zwischen der Glocke und dem Postgebäude vorsieht, ist das bei der anderen jeweils vor dem Postgebäude und in der Balgebrückstraße geplant.

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Im nächsten Schritt werden die zwei Varianten nun sowohl verkehrsplanerisch als auch städtebaulich weiter ausgearbeitet, um anschließend eine Entscheidung für einen finalen Umbauentwurf treffen zu können. Dazu sind laut Behörde auch Verkehrssimulationen und vertiefende Planungen zur Gestaltung, Beleuchtung sowie Erschütterung und Lärm angedacht. Auch bei den weiteren Planungen soll der Beteiligungsprozess weitergehen.

Für den Umbau sollen ohnehin geplante Sanierungsarbeiten an den Gleisanlagen durch die BSAG in den Jahren 2019 und 2020 genutzt werden. Die Planungen für den Verkehrsknotenpunkt nahmen im vergangenen Jahr Fahrt auf, als Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) den Umbau der Domsheide zur Chefsache erklärte.

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