Kommentar zu Pistorius Nicht die erste Wahl als Verteidigungsminister

Überraschend wird Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) Nachfolger der gescheiterten Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. Ein ernüchterndes Signal an die Truppe, meint Joerg Helge Wagner.
17.01.2023, 12:47
Lesedauer: 2 Min
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Nicht die erste Wahl als Verteidigungsminister
Von Joerg Helge Wagner

Olaf Scholz bleibt sich treu: Nach der krachend gescheiterten Juristin Christine Lambrecht setzt er wieder einen fachfremden Juristen an die Spitze des Verteidigungsministeriums. Das sagt zunächst einmal viel darüber aus, welchen Stellenwert der Bundeskanzler der Bundeswehr einräumt – er ist etwa genauso niedrig wie unter Scholz' Vorgängerin Angela Merkel. Scholz hätte in der SPD ja durchaus kompetentere Alternativen mit mehr Nähe zur Truppe wie zum Bundestag – Stichwort Parlamentsarmee – gehabt. Aber die hätten womöglich auch ganz konkrete Beweise für die "Zeitenwende" eingefordert, die der Kanzler bislang bloß rhetorisch eingeläutet hat.

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