Kommentar zur EWE Seuchenjahr

Der Oldenburger Energieversorger EWE, zu dem die SWB gehört, hat seinen Vorstand wieder komplett. Warum es für das Unternehmen ein Seuchenjahr gewesen ist, kommentiert Florian Schwiegershausen.
11.12.2017, 21:18
Lesedauer: 1 Min
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Seuchenjahr
Von Florian Schwiegershausen

Es ist beim Oldenburger Energieversorger EWE, dem Mutterkonzern der Bremer SWB, so gekommen wie angekündigt. Zum Jahresende sollte der fünfköpfige Vorstand wieder komplett sein. Mit Marion Rövekamp, dem Noch-Personalvorstand bei der DB-Regio, hat das geklappt. Sie kommt allerdings erst im Juli.

Zwar neigt sich für die EWE das Seuchenjahr dem Ende entgegen, was die Personalien angeht. Aber in einem Punkt wird es noch nachwirken: Denn nach der Entlassung des bisherigen EWE-Vorstands Matthias Brückmann wegen seiner Spende in Höhe von 253 000 Euro an die Klitschko-Stiftung wird es 2018 vor das Arbeitsgericht gehen. Mal sehen, wie das Oldenburger Landgericht entscheidet.

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Aber wegen Brückmann musste sich die EWE das Jahr über viele Witze gefallen lassen. Doch unabhängig von all den Verfehlungen: Die Jahresbilanz zeigt, dass die Zahlen in Ordnung sind. Nun kann sich das Unternehmen ab dem neuen Jahr endlich wieder auf das eigentliche Geschäft konzentrieren. Denn da gibt es genug zu tun angesichts der Energiewende und dem Ausbau der Glasfasernetze, damit es in immer mehr Ecken des Weser-Ems-Gebietes bald schnelleres Internet gibt.

florian.schwiegershausen@weser-kurier.de

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