Nordbremer Stadtteilbibliotheken Abwechslung für große und kleine Gäste

Qigong, Lesungen, Ausstellungen: Die Nordbremer Stadtteilbibliotheken bieten im September ein abwechslungsreiches Programm. Viele Angebote sind kostenlos.
19.08.2019, 07:14
Lesedauer: 3 Min
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Von Marina Köglin

Die Stadtbibliothek Bremen beziehungsweise die einzelnen Stadtteilbibliotheken haben ihre Veranstaltungen für den Monat September zusammengestellt. An den Montagen, 2., 9. und 16. September, finden in der Vegesacker Bibliothek zwei Qigong-Schnupperkurse statt. Edith Guba gibt allen Interessierten einen Einblick in die fernöstliche Meditationsform und in die Bewegungskünste des Qigong. Der erste Kursus findet jeweils von 14.30 bis 16 Uhr statt, der zweite Kursus von 16 bis 17.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Im Bilderbuchkino wird Kindern ab vier Jahren eine Art Diaschau geboten, zu der die Geschichte vorgelesen und gezeigt wird. In der Vegesacker Stadtteilbibliothek immer dienstags ab 16 Uhr. Im ersten Bilderbuchkino des Monats wird ein deutsch-englischer Text geboten. So wird am 3. September die Geschichte „Captain Wrinklebeard and his gang / Käpten Knitterbart und seine Bande“ gezeigt. Es folgen die Geschichten „Käpten Knitterbart auf der Schatzinsel“ (10. September), „Mein Papa ist Pirat“ (17. September) und „Die schlaue kleine Hexe“ (24. September).

Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren

Die Stadtteilbibliothek Lesum an der Hindenburgstraße lädt immer für donnerstags um 16 Uhr zum Bilderbuchkino ein. Für den September haben sich die Organisatoren folgende Geschichten vorgenommen, die sie den kleinen und großen Besuchern näher bringen möchten: „Bauer Beck fährt weg“ (5. September), „Dr. Brumm steckt fest“ (12. September), „Mama Muh braucht ein Pflaster“ (19. September) und „Wo kann sich ein Elefant verstecken?“ (26. September).

Für die ganz kleinen Bibliotheksbesucher, also für Kinder bis zum dritten Lebensjahr (falls größere Geschwisterkinder mitkommen möchten, haben die Akteure der Stadtbibliothek nichts dagegen), gibt es „Gedichte für Wichte“. In der Reihe werden Lieder, Reime und Bilderbücher für Kinder im Alter unter drei Jahren und deren Eltern geboten. In der Lesumer Bibliothek immer dienstags ab 16 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Vegesack immer donnerstags ab 16 Uhr. Die Leitung hat Inga Warnecke.

Für Sonnabend, 7. September, lädt die Stadtbibliothek Vegesack zu einer „Marte Meo“-Informationsveranstaltung ein. Beginn ist um 14.30 Uhr, Referentin ist Birgt Ulma vom Norddeutschen Marte-Meo-Institut. Marte Meo bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft erreichen“ und ist eine Kommunikations- und Interaktionsmethode, die in den 1970er-Jahren von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt wurde. Der Eintritt ist frei.

In der Reihe „Punkt 11“ gibt es am Sonnabend, 14. September, 11 Uhr, unter dem Titel „Der Wind, der Wind…“ die nächste Lesung. Dass Abbey ihrem Geheimnis auf die Spur gekommen ist, haben die Winde ihr nie verziehen. Eines stürmischen Tages lassen sie auch die Vogelkundlerin Judy Ooley nicht mehr aus ihren Fängen. Gefördert vom Literaturkontor Bremen präsentiert das „Studio 13 Sprechkontakt“ unter der Regie von Renate Neumann Geschichten über moderne Windsbräute, Sagenhaftes über den machtvollen Mythos Wind sowie aktuelle Fakten über die zerstörerische Kraft von Wirbelstürmen. Das Live-Hörspiel über das so märchenhafte wie reale Naturphänomen „Wind“ wird auf der Hörspielbühne von Monika Mader, Gerd Mannaße, Barbara Miertsch und Cornelia Varnhorn vorgetragen und von Kamil Szymanski als Geräuschemacher untermalt.

In der Stadtbibliothek Vegesack ist noch bis zum 17. September eine Ausstellung im Rahmen der Reihe „Kunst im Treppenhaus“ zu sehen. Unter dem Motto „Draußen vor der Tür“ stellt das Jugendgemeinschaftswerk in Bremen-Nord in diesem Jahr seine Bilder aus. Der spielerische Umgang mit dem Draußen spiegelt sich in der Kreativität der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder. Was gefunden wird, wird verarbeitet. So werden Muscheln, Zweige, Blätter oder auch Weggeworfenes zum individuellen Vorstellungsobjekt der eigenen Ideenwelt. In diesem Zusammenhang fertigten die Besucher und die Bewohner des Jugendgemeinschaftswerkes individuelle Kunstwerke. Die Gestaltung und die Techniken der Ausstellungsstücke waren jeder Gruppe selbst überlassen.

Zeichnungen im Treppenhaus

Ab Freitag, 20. September, bis zum 21. Oktober ist die Ausstellung „Die Hinnerks“ mit Zeichnungen von Lea Fröhlich im Treppenhaus der Vegesacker Bibliothek zu sehen. Auf Hof Hinnerk wohnen die vier ausgefuchstesten Tiere des gesamten Nordens: Rabe Helmut, Fohlen Sarah Fee, Esel Eduard von Egon und Kater Kralle. Ihr Nachbar ist ein Zauberer, der nur mäßig begabt ist und es gern einmal krachen lässt. Die spannungsgeladenen Hörgeschichten – von Christa Warncke und Barbara Thiel produziert – spielen an geheimnisvollen Orten im Norden wie im Moor, im Watt oder auf der wilden Nordsee.

„Manche Orte sind besonders, so besonders, dass man Wunder entdecken kann“, lautet der Leitsatz der beiden Autorinnen und: „Was gibt es Schöneres, als diese großen und kleinen Wunder einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.“ Die Zeichnerin Lea Fröhlich hat diese Geschichten optisch zum Leben erweckt. Sie arbeitet als freie Illustratorin und liebt Bilder, die Geschichten erzählen. „Ihre Bilder sind cool, bunt und schrill, genau wie ,die Hinnerks' und der Norden. Fantasievoll und ganz nebenbei werden Kinder für Natur, Umwelt und Heimat sensibilisiert“, heißt es in der Ankündigung.

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