Bisher keine Einsatzzeit Schmidt braucht bei Werder Geduld, denkt aber nicht an Abschied

Drei Pflichtspiele hat der SV Werder Bremen in der laufenden Saison bereits absolviert. Niklas Schmidt stand von den insgesamt 270 möglichen Einsatzminuten keine einzige auf dem Platz.
17.08.2022, 13:37
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Von Daniel Cottäus

Bisher setzt Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner im offensiven Mittelfeld auf andere Akteure, für Niklas Schmidt bleibt da – trotz ordentlicher bis guter Saisonvorbereitung – nur die Rolle des Herausforderers. "Natürlich will auch Niklas seine Einsatzzeiten haben", sagt Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz. "Von daher kann ich es auch verstehen, dass er vielleicht ein Stück weit unzufrieden ist".

Zumal Schmidt in Leonardo Bittencourt, Jens Stage und Romano Schmid gleich drei Kontrahenten im Kampf um die zwei Achterpositionen vor sich hat. Da dürfte einmal mehr Geduld gefragt sein, die der 24-Jährige offenbar auch in der laufenden Saison bereit ist aufzubringen. Gedanken über einen Abschied aus Bremen noch in diesem Sommer macht sich Schmidt laut Fritz jedenfalls nicht. "Nein, da ist nichts besprochen, er ist nicht auf uns zugekommen, und ich gehe auch nicht davon aus, dass es passiert", erklärte der Ex-Profi, der zuvor bereits die Vorzüge Schmidts gelobt hatte: "Wir wissen natürlich um die Gefahr, die Niklas in unser Spiel einbringen kann. Er hat einen wunderbaren rechten Fuß, eine super Spielübersicht und ein gutes Auge." Nur gäbe es im offensiven Mittelfeld eben auch einen großen Konkurrenzkampf.

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Fritz' Rat an Schmidt: Aus der Unzufriedenheit Kapital schlagen. "Es kann ja ganz schnell gehen, dass man gefragt ist. Da ist es wichtig, dass jeder Einzelne bereit ist, einzuspringen, Gas zu geben und seinen Ärger in Trainingsleistung umzumünzen." Als Lautsprecher, der seine Unzufriedenheit in Kabine und Öffentlichkeit zum Ausdruck bringt, ist Niklas Schmidt ohnehin nicht bekannt. Dafür genießt er es grundsätzlich auch viel zu sehr, es mit seinem Herzensverein Werder in die Bundesliga geschafft zu haben: "Ich bin unglaublich glücklich, dass ich zum Bundesliga-Kader des SV Werder Bremen gehöre. Alles andere mehr nehme ich einfach mit“, hatte er vor dem Saisonstart gesagt, allerdings auch unmissverständlich betont: "Natürlich will ich spielen."

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