Stürmer stechen heraus Die Noten der Werder-Spieler beim 4:3-Sieg in Paderborn

Es war ein aufregendes Spiel zwischen dem SC Paderborn und Werder Bremen. Während die Abwehr der Bremer nicht immer sattelfest war, strahlten Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug immer wieder Gefahr aus.
22.01.2022, 16:26
Lesedauer: 3 Min
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Von Malte Bürger

Der SV Werder Bremen hat am Sonnabend ein spektakuläres Spiel in Paderborn mit 4:3 für sich entschieden. Dabei drehten die Bremer einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand und ließen sich auch von Traumtoren des Gegners und einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen nicht aus der Ruhe bringen.

Diese Noten haben sich die Werder-Spieler verdient:

Jiri Pavlenka: Wäre nach starker Reaktion fast zum Elfmeter-Killer geworden, Pech für den Torhüter, dass der Strafstoß wiederholt wurde. Bewahrte sein Team danach mit spektakulären Paraden gegen Michel und Platte vor einem höheren Rückstand, um dann bei Plattes 1:3 aus großer Distanz ganz schlecht auszusehen. Am Ende wieder als Retter im Einsatz. Note 3

Milos Veljkovic: Übte vor dem 1:2 viel zu wenig Druck auf Torschütze Muslija aus, sodass der Paderborner den Ball in aller Ruhe ins lange Eck zirkeln konnte. Gegen Platte und Michel zudem nicht immer souverän. Im Aufbau dafür variantenreich. Note 4

Ömer Toprak: Wurde mit seinem Tor zum 4:3 zum Helden des Spiels! Im Abwehrzentrum zuvor aber nicht der große Stabilisator und Sicherheitsfaktor. Der Kapitän hatte auf dem seifigen Boden wie die meisten seiner Kollegen Standprobleme und leistete sich im Aufbau den einen oder anderen Fehlpass. Verschuldete zudem unglücklich den Elfmeter, weil er Michel mit der Hand im Gesicht traf. Steigerte sich im Spielverlauf. Note 2,5

Marco Friedl: Stand beim ersten Paderborner Elfmeter mit einem Fuß im Halbkreis vor dem Strafraum, was nicht erlaubt ist und für die Wiederholung des Strafstoßes sorgte. Ein ärgerlicher Fehler, der absolut vermeidbar gewesen wäre. Hatte danach auf der anderen Seite eine gute Kopfballchance. Biss sich nach und nach in die Partie. Note 4

Manuel Mbom (bis 90.+2): Ersetzte den verletzten Agu und kam zu seinem ersten Startelf-Einsatz seit Ende November. War auf der rechten Seite durchaus um Offensivaktionen bemüht, Ertrag brachten die aber nicht wirklich ein. Defensiv ohne größere Fehler. Wichtig sein Sieg im Laufduell gegen Michel. Note 4

Christian Groß: Ließ sich vor dem 1:2 zu leicht von Muslija austanzen und konnte im Zentrum vor der Abwehr auch insgesamt nicht die Sicherheit ausstrahlen, die er zuletzt verkörpert hat. Note 3,5

Anthony Jung: Zeigte auf der linken Seite einen unauffälligen Auftritt ohne große Glanzlichter oder Fehler. Im zweiten Durchgang auf dem Weg nach vorne etwas mutiger. Note 3

Leonardo Bittencourt (bis 78.): Sah sehr früh eine vermeidbare Gelbe Karte, was ihn aber nicht hemmte. Agierte bei einer Chance zu eigensinnig und hätte lieber Ducksch bedienen sollen. Kurz darauf tat er es und bereitete somit das 1:1 vor. Trieb seine Mannschaft immer wieder an. Note 3

Romano Schmid (bis 87.): War auf dem tiefen Boden viel unterwegs, forderte die Bälle, fand zunächst aber keine Bindung zum Spiel. Leitete dann mit einem Fehlpass das 1:3 ein, um kurz danach per Traumtor auf 2:3 zu verkürzen. Danach in der Offensive endlich ein Faktor. Note 3

Niclas Füllkrug: Rieb sich in den Duellen mit Paderborns Innenverteidigern auf und konnte vorne zunächst nur wenig Akzente setzen. Stand deutlich im Abseits, weshalb Duckschs erster Treffer nicht anerkannt wurde. Bärenstark dann die Energieleistung vor seinem Treffer zum 3:3. Vor Duckschs vermeintlichem 4:3 dann erneut im Abseits. Note 2

Marvin Ducksch: Werders mit Abstand auffälligster Akteur. Ließ sich von seinem nicht gegebenen Treffern nicht entmutigen. Stark die Übersicht, mit der er das zwischenzeitliche 1:1 erzielte. Hielt Paderborns Hintermannschaft mit seinen Laufwegen und Ideen stets beschäftigt und blieb bis zum Schlusspfiff brandgefährlich. Note 1,5

Nicolai Rapp (ab 78.): Sollte in der Schlussphase etwas Ruhe in eine enorm hektische Partie bringen. Note -

Niklas Schmidt (ab 87.): Half dabei mit, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Note -

Lars Lukas Mai (ab 90.+2): Kam für die letzten Minuten. Note -

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