Werder-Torhüter leidet an Rückenproblemen

Pavlenka verkündet sein EM-Aus

Das ist ganz bitter für Jiri Pavlenka: Die EM sollte ein Highlight für Werders Torhüter werden, doch wegen einer Rückenverletzung musste er das Turnier nun absagen.
12.06.2021, 17:15
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Von Carsten Sander
Pavlenka verkündet sein EM-Aus

Am 4. Juni kam Jiri Pavlenka noch im Testspiel gegen Italien für die tschechische Nationalmannschaft zum Einsatz.

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Bittere Enttäuschung für Jiri Pavlenka: Der Torhüter des SV Werder verpasst wegen anhaltender Rückenprobleme die Teilnahme an der EM-Endrunde. Am Samstagnachmittag, zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen Schottland, verkündete der Torhüter der tschechischen Nationalmannschaft sein Aus für das Turnier. Zuvor hatte er im Training einen letzten Versuch unternommen, die Schmerzen in den Griff zu bekommen, doch anschließend gab Pavlenka die Hoffnung auf. „Die Euro war für mich ein großer Traum. Leider lässt der Schmerz nicht nach. Der persönliche Ehrgeiz muss jetzt zurückstehen“, schreibt der 29-Jährige auf Instagram.

In der vergangenen Bundesliga-Saison hatte Pavlenka für Werder nicht eine Minute verpasst. In allen 39 Pflichtspielen ging er über die volle Distanz. Woher plötzlich die Beschwerden kommen, erklärt der Keeper nicht. Fakt ist: Im letzten Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach musste er nach einer Parade minutenlang behandelt werden, allerdings an der Hand. Seit dem Treffen mit der Nationalmannschaft kämpfe er jedoch mit den Rückenschmerzen, so Pavlenka. Alle Behandlungen durch die Physiotherapeuten haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Weshalb am Ende nur der Rückzug blieb. „In Absprache mit den Ärzten und Trainern habe ich mich heute von der Mannschaft verabschiedet“, so Pavlenka am Samstag.

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Während das Team nach Glasgow reiste, wo am Montag das erste Gruppenspiel der Tschechen gegen Schottland ansteht, verließ der Bremer Torhüter das Teamhotel schwer frustriert. „Es ist eine große Enttäuschung für mich, an der ich zu knabbern habe. Aber auch das gehört zum Leben als Fußballer dazu“, postet Pavlenka und verspricht, dass er den Kollegen nun „aus der Ferne“ die Daumen drücken werde. Eigentlich hatte Pavlenka (14 Länderspiele) mit Tomas Vaclik (FC Sevilla) um den Platz zwischen den Pfosten konkurrieren sollen. Die Nummer zwei bei der EM wird nun Ales Mandous (Sigma Olmütz) sein. Für Pavlenka wurde Tomas Koubek vom FC Augsburg nachnominiert.

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