Werder-Assistenten

Was wird aus den Assistenten Vander und Zenkovic?

Zwei Assistenten sind noch da: Co-Trainer Danijel Zenkovic und Torwarttrainer Christian Vander. Ob es für sie einen Platz geben wird, ist noch nicht geklärt. "Ich bin da total offen", meine Markus Anfang.
07.06.2021, 05:00
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Von dco
Was wird aus den Assistenten Vander und Zenkovic?

Was wird aus Danijel Zenkovic (Mitte) und Christian Vander (rechts)?

Stoever/nordphoto

Zwei Assistenten sind noch da, einer ist weg und einen bringt er mit - eine der ersten Aufgaben von Werder Bremens neuem Chefcoach Markus Anfang ist es, sich sein Trainerteam für die neue Saison zusammenzustellen und entsprechende Aufgaben zu verteilen. "Ich bin da total offen", sagte der 46-Jährige während seiner offiziellen Vorstellung am Sonntag und dürfte damit vor allem die Perspektiven von Werders bisherigem Co-Trainer Danijel Zenkovic sowie von Torwarttrainer Christian Vander gemeint haben.

Dass Florian Junge, den Anfang aus Darmstadt mit nach Bremen bringt, einen Platz an der Seite des neuen Chefs haben wird, steht bereits fest. Beide Männer hatten auch beim 1. FC Köln und bei Darmstadt 98 schon zusammengearbeitet, und es war Anfangs ausdrücklicher Wunsch gewesen, dass es künftig auch in Bremen so läuft. Vieles spricht außerdem dafür, dass Vander Teil des Trainerteams bleibt. Schon seit 2014 kümmert sich der Ex-Profi bei Werder um die Torhüter. Aktuell ist keine Alternative im Gespräch. Spannend dürfte eher die Frage werden, ob (und wie) Anfang mit Zenkovic plant.

Der Österreicher war erst im vergangenen Sommer vom TSV Hartberg nach Bremen gekommen. Entscheidend für seine Zukunft ist nun, ob Anfang mit zwei oder nur mit einem Co-Trainer arbeiten möchte. Denkbar wäre auch, dass Zenkovic eine andere Aufgabe im Verein übernimmt, sich künftig etwa um die Leihspieler oder das Top-Talente-Programm kümmert. "Wir werden Gespräche führen, gucken, was in der Vergangenheit passiert ist und wie sich alle Beteiligten die Zusammenarbeit vorstellen. Dann werden wir gemeinsam entscheiden, wie wir uns aufstellen", sagte Anfang über den Weg zu seinem neuen Trainerteam.

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Fest steht bereits, dass Tim Borowski kein Teil davon sein wird. Der Ex-Profi hatte sich in der vergangenen Woche entschieden, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Sportchef Frank Baumann hob am Sonntag noch einmal hervor, dass Werder gerne mit dem 41-Jährigen weitergemacht hätte. „Wir haben ihn immer für einen guten Co-Trainer gehalten. Er hat das bei uns von der Pike auf gelernt und hat sich sehr gut eingebracht“, sagte Baumann – und hob hervor: „Es ist schade, wir hätten Tim gerne weiterentwickelt, weil ich ihn für ein großes Trainertalent halte.“

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