Energiegewinnung Erdwärme gilt auch in Norddeutschland als Hoffnungsträger

Im Bemühen, Energie auf andere Weise zu gewinnen als durch das Verbrennen von Rohstoffen wie Erdöl, -gas oder Kohle, spielt neben der Sonnenstrahlung und dem Wind auch die Erdwärme eine Rolle.
02.05.2022, 21:46
Lesedauer: 4 Min
Zur Merkliste
Erdwärme gilt auch in Norddeutschland als Hoffnungsträger
Von Jürgen Wendler

Annähernd 6400 Kilometer liegen zwischen der Erdoberfläche und dem Mittelpunkt des Planeten. Bestünde die Möglichkeit, sich auf den Weg dorthin zu machen, käme es einer Reise in ein Inferno gleich. Schon bald wäre die Hitze unerträglich. In gut 5000 Kilometern Tiefe beginnt ein Bereich, den Geowissenschaftler als inneren Erdkern bezeichnen. Laborexperimenten zufolge könnten dort Temperaturen von etwa 6000 Grad Celsius herrschen. Nach Angaben des Bundesverbandes Geothermie sind rund 99 Prozent der Erdmasse heißer als 1000 Grad. Nur 0,1 Prozent der Masse wiesen Temperaturen von weniger als 100 Grad auf. Dass dieser Umstand gerade in Zeiten, in denen manche Energieträger knapp zu werden drohen, besonderes Interesse weckt, liegt auf der Hand. Der Ausdruck Geothermie bezeichnet die Lehre von der Wärme im Erdkörper. Bestrebungen, diese Erdwärme verstärkt zu nutzen, gibt es auch im norddeutschen Raum.

Alles lesen mit

Flexibel

8,90 € mtl.,
1. Monat kostenlos

Monatlich kündbar

Jetzt bestellen

ZUM WERDER-SAISONFINALE

6 Monate

8,90 € 3,99 € mtl. im Aufstiegsangebot

6 Monate 55% sparen

Angebot sichern

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren