Serie: Unsichtbare Grenzen Alltagsrassismus überwinden: Ansätze und Ideen aus Bremen

Akzeptanz, Bildung, Inklusion – Bremerinnen und Bremer stellen ihre Ansätze zur Bekämpfung von Diskriminierung vor.
07.08.2020, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Alltagsrassismus überwinden: Ansätze und Ideen aus Bremen
Von Kim Torster

In dieser Serie haben wir Menschen nach ihren Erfahrungen mit Diskriminierung gefragt. Nun wollen wir nach vorne blicken: Was muss sich ändern, damit vor allem alltägliche Diskriminierungen und Rassismus aufhören? Sechs Bremerinnen und Bremer stellen ihre Ansätze vor.

Ali Naki Tutar arbeitet beim Rat & Tat-Zentrum im Viertel und ist dort Berater für queere BIPOC (Black, Indigenous und People Of Color). Er sieht jeden einzelnen Menschen in der Pflicht, sich mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen und auch eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen. In einem anderen Video hat er bereits von Rassismus in der LGBTIQ-Community berichtet.

Virginie Kamche ist Informatikern und Interkulturelle Trainerin beim Afrika Netzwerk Bremen. Sie findet: Die Hautfarbe sagt nichts über den Menschen aus. Sie wünscht sich mehr Unterstützung für Menschen, die (aufgrund ihrer Hautfarbe) diskriminiert werden – auch vonseiten der Politik.


Meryem Albayrak ist Jura-Studentin an der Universität Bremen. Sie wünscht sich, auch als Kopftuchträgerin als selbstständige Frau akzeptiert und anerkannt zu werden. Sie ruft dazu auf, Menschen nicht aufgrund ihres Aussehens zu verurteilen.

Elizabeth Dinh ist und Schauspielerin und Produktionskoordinatorin bei der Compagnons Cooperative inklusiver Film. Sie fordert Chancengleichheit und Möglichkeiten – auch für Menschen mit Behinderung.

Rania Toukebri ist Tunesierin und arbeitet als Raumfahrtingenieurin und Afrika-Koordinatorin in Bremen. Sie plädiert dafür, Menschen mit weniger Chancen im Arbeitsleben zu unterstützen und ihnen so das nötige Selbstbewusstsein zu vermitteln.

Jürgen Köster ist Pädagoge und Filmemacher bei der Compagnons Cooperative inklusiver Film. Er sieht die Politik in der Pflicht und ist der Meinung, dass diverse Gesellschaften der Schlüssel zur Akzeptanz sind.

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