Am Klinikum Bremen-Mitte Bremer Gewaltschutzambulanz: Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt

Bremen richtet eine Gewaltschutzambulanz ein. Vorbild ist die Einrichtung an der Berliner Charité. Was Bremen von Berlin lernen kann, welche Verletzung am häufigsten sind und wie den Betroffenen geholfen wird.
04.07.2022, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Bremer Gewaltschutzambulanz: Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt
Von Sabine Doll

Saskia Etzold hat Tausende Spuren von Gewalt gesehen. Verletzungen durch Tritte, Schläge, Fausthiebe oder Würgen. Blaue Flecke, Quetschungen, Risse, punktförmige Einblutungen, ausgeschlagene Zähne, Schnittverletzungen, Brüche und Prellungen, Brandmale von Zigaretten, zugeschwollene Augen. "Häusliche Gewalt kann tödlich enden. Unsere Aufgabe ist es, die Verletzungen sorgfältig schriftlich zu dokumentieren und zu fotografieren", sagt die Oberärztin. "Wir geben den Betroffenen dadurch die Möglichkeit, dass sie vor Gericht mit rechtsmedizinischen Dokumentationen nachweisen können, dass die Verletzungen zum Beispiel nicht etwa durch einen Treppensturz, sondern durch einen Faustschlag verursacht wurden."

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