Engpässe bei Medikamenten Kinderärzte an der Belastungsgrenze

Husten, Schnupfen, Fieber: Wer derzeit ein krankes Kind zu Hause hat und einen neuen Arzt sucht, findet mitunter keinen. Viele Kinderärzte sind stark überlastet. In den Apotheken sieht es nicht viel besser aus.
20.07.2022, 05:00
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Kinderärzte an der Belastungsgrenze
Von Kristin Hermann

Die aktuelle Erkältungs- und Coronawelle macht vor Bremens Kinder- und Jugendärzten nicht Halt. Viele der Praxen haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht und nehmen keine neuen Patienten mehr auf, wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Bremen bestätigt. „Momentan gibt es in vielen Praxen dreimal so viele Atemwegsinfekte wie normalerweise in den Sommermonaten. Entsprechend angespannt ist die Situation“, sagt Marco Heuerding, Sprecher des Landesverbandes und Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Hinzu kommt ein Problem, das Eltern und erkrankte Kinder darüber hinaus belastet: Wie in vielen Teilen Deutschlands werden in Apotheken Medikamente für Kinder knapp, darunter Schmerz- und Fiebersäfte sowie bestimmte Nasensprays.

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