Spenden der Kaufmannsfeste Weniger Geld für karitative Zwecke

Wenn die großen Bremer Kaufmannsfeste wie schon im vergangenen Jahr pandemiebedingt abgesagt werden müssen, dann hat das auch direkte Auswirkungen auf das Spendenaufkommen für karitative Zwecke.
12.01.2022, 17:00
Lesedauer: 2 Min
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Weniger Geld für karitative Zwecke
Von Sigrid Schuer

Wenn pandemiebedingt auch in diesem Jahr die Schaffermahlzeit oder das Eiswett-Fest ausfallen (bisher ist geplant, es im April nachzuholen), dann hat das auch direkte Auswirkungen auf die karitativen Zwecke, die von den Großveranstaltungen unterstützt werden. Zwar sei wegen eines entsprechenden Spendenaufrufes auch 2021 ohne das Eiswettfest die Spendensumme von 220.000 Euro für die Seenotretter zusammen gekommen, berichtet Christian Stipeldey, Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), dennoch weniger als im Vorjahr. Beim Stiftungsfest 2020 hatten die rund 800 Eiswettgenossen und Gäste den Rekordbetrag von 482.242 Euro gespendet. Konkret bedeutet dies: Die DGzRS muss länger auf den bestimmten Zweck hin sammeln. Denn mit dem verbindet die Eiswettgesellschaft gerne die nach wie vor größte Einzelspende, die die DGzRS im Jahr erhält. Devise und Ehrgeiz der Eiswettgenossen sei, von Jahr zu Jahr immer noch eine Schippe draufzulegen, sagt Stipeldey. Seit 1929, dem Jahr ihres 100. Bestehens, sammeln sie für diesen guten Zweck. "Und jetzt steuern wir ja bereits auf das 100. Spendenjahr zu."

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