Ferkel-Skulptur wäre beinahe Schrott gewesen Messing für die Kotelettzone

Fahrerflucht: Das Ferkel aus dem Skulpturen-Ensemble an der Sögestraße konnte gerade noch gerettet werden. Die Gussformen existieren nicht mehr. Bronzegießer Thomas Schmalz kennt aber eine Alternative.
02.12.2021, 19:25
Lesedauer: 3 Min
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Messing für die Kotelettzone
Von Justus Randt

Das war borstenscharf: Beinahe wäre das von einem unbekannten Autofahrer beschädigte Schweinchen aus der Skulpturen-Gruppe aus der Sögestraße nicht mehr zu retten gewesen. „Hart an der Grenze zum Totalschaden“, nennt es Thomas Schmalz. Der Bildhauer und Bronzegießer aus Findorff hat sich des Ferkels im Auftrag der Kulturbehörde angenommen. Inzwischen ist das Ensemble „Hirt mit Schweinen“ wieder komplett. Wer genau hinschaut, sieht, dass die rechte Ferkelflanke blanker ist als die bei den anderen. „Die Patina gleicht sich wieder an“, sagt Schmalz. „Das ist eine Frage der Zeit – wie beim Grünspan auf dem Rathausdach.“ Eine Frage der Zeit dürfte es allerdings auch sein, dass Schweine, Hütehund oder Hirt ein weiteres Mal beschädigt werden.

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