Abgeordnete fordert Ideenwettbewerb CDU: Loriot-Platz-Debatte schadet Bremen

Bremen. Die Bremer CDU schlägt einen Ideenwettbewerb zur Frage nach einem Loriot-Platz vor. Die bisherige Debatte sei peinlich und schädlich für Bremen, sagt Elisabeth Motschmann, medienpolitische Sprecherin der Partei.
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Bremen. Die Bremer CDU schlägt einen Ideenwettbewerb zur Frage nach einem Loriot-Platz vor. Die bisherige Debatte sei peinlich und schädlich für Bremen, sagt Elisabeth Motschmann, medienpolitische Sprecherin der Partei. Der Beirat Mitte solle seine Entscheidung überdenken, einen Parkplatz nach dem Humoristen zu benennen, fordert Motschmann.

Aus Sicht der CDU-Politikerin wäre es angemessen und richtig, die Familie des Humoristen und die Bremer in die Suche nach einem geeigneten Platz einzubinden. Dies könne in Form eines Ideenwettbewerbs geschehen, an dem sich auch alle anderen Beiräte sowie die Bürger beteiligen können, so Motschmann. Aus den Einsendungen solle Familie von Bülow dann den besten Platz auswählen dürfen.

Die bisherige Diskussion löst bei ihr Kopfschütteln aus: „Die Beteiligten liefern den Stoff, aus dem Loriot seine Sketche gemacht hat“, sagt die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete. Leider habe die Auseinandersetzung jedoch eine Dimension erreicht, die der Stadt überregional geschadet habe.

Es sei ein schwerer Fehler gewesen, die betroffene Familie von Bülow nicht in die Planungen mit einzubeziehen. Bremen könne stolz darauf sein, dass Loriot als herausragender Humorist so eng mit der Stadt verbunden war. „Wir haben die große Chance, aus dieser Verbindung eine Marke für Bremen zu machen", so Motschmann. "Wir sollten uns diese Chance nicht verbauen." (jop)

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