5000 Euro pro Organisation möglich Bremer Vereine können auf Corona-Hilfen hoffen

Ein Finanztopf für Vereine und Organisationen, die durch Corona Einbußen erlitten haben, steht ab sofort im Land Bremen zur Verfügung. In der Regel sind Einmal-Zuschüsse von bis zu 5000 Euro möglich.
11.07.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Bremer Vereine können auf Corona-Hilfen hoffen
Von Jürgen Theiner

Gemeinnützige Vereine, zivilgesellschaftliche Initiativen und Organisationen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können auf Unterstützung hoffen. Der Haushalts- und Finanzausschuss der Bürgerschaft hat in dieser Woche insgesamt 800.000 Euro für Bremen und 200.000 Euro für Bremerhaven freigegeben, nachdem der Senat bereits Mitte Juni ein entsprechendes Programm aufgelegt hatte.

Antragsberechtigt sind Vereine, die auf bereits vorhandene Hilfsprogramme nicht zugreifen können und deren übliche Einnahmequellen aufgrund der aktuellen Einschränkungen weggebrochen sind. Dass sich viele Organisationen in einer solchen Lage befinden, steht für den Senat außer Frage. In vielen Fällen sind Gebühren und Entgelte ausgefallen, mittelfristig drohen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der sinkenden Haushaltseinkommen Mitgliederschwund sowie der Verlust von Spenden, Mitgliedsbeiträgen oder Sponsoring-Partnern.

Lesen Sie auch

Was müssen Vereine nun tun, um an die Zuschüsse zu gelangen? Voraussetzung ist ein Nachweis der Einnahmeausfälle oder zusätzlicher Ausgaben als Folge der Corona-Krise. Gewährt werden einmalige Zuschüsse von maximal 5000 Euro pro Organisation.

In Ausnahmefällen können auch bis zu 15.000 Euro bewilligt werden. Anträge für die Stadt Bremen können bis zum 31. Dezember direkt bei der Senatskanzlei (Am Markt 21, 28195 Bremen, per E-Mail unter office@sk.bremen.de) und für Bremerhaven beim Magistrat (Hinrich-Schmalfeld-Str. 42, 27576 Bremerhaven, E-Mail: Peter.Bober@magistrat.bremerhaven.de) gestellt werden. Ein rechtlicher Anspruch auf die Gewährung einer Förderung besteht nicht. Die Richtlinie und das Antragsformular finden sich im Internet unter www.rathaus.bremen.de/unterstuetzungsfonds.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hofft, dass der Finanztopf bald Wirkung entfaltet: „Viele Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen erfüllen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Rolle. Sie tragen mit ihrem systemrelevanten Engagement maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land bei. Deshalb bin ich froh, dass der Unterstützungsfonds jetzt an den Start gehen kann.“

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+