Café Gabriely lockt mit Speisen und Getränken ins OTe-Zentrum Das Kult-Café ist wieder geöffnet

Tenever. Nein, es war kein Aprilscherz: Am 1. April bevölkerten Dutzende von Besuchern den ersten Stock des OTe-Zentrums, um bei der Wiedereröffnung des Café Gabriely dabei zu sein. Ab sofort will der beliebte Treffpunkt mit Kaffeegedecken, Mittagstischen - auch für den kleinen Geldbeutel - und kulturellen Veranstaltungen noch mehr Leben in die Otto-Brenner-Allee 44/46 bringen.
07.04.2010, 11:50
Lesedauer: 2 Min
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Von Melanie Öhlenbach

Tenever. Nein, es war kein Aprilscherz: Am 1. April bevölkerten Dutzende von Besuchern den ersten Stock des OTe-Zentrums, um bei der Wiedereröffnung des Café Gabriely dabei zu sein. Ab sofort will der beliebte Treffpunkt mit Kaffeegedecken, Mittagstischen - auch für den kleinen Geldbeutel - und kulturellen Veranstaltungen noch mehr Leben in die Otto-Brenner-Allee 44/46 bringen.

'Es ist geschafft, es ist geschafft - und wir sind es auch', jubelte Ralf Schumann von der Gewoba, bevor er gemeinsam mit Christa Brämsmann vom Mütterzentrum feierlich das rote Band vor der neuen Eingangstür des Café Gabriely zerschnitt. Bis kurz vor der Wiedereröffnung sei im 'neuen-alten Kultcafé von Tenever' letzte Hand angelegt und noch gewerkelt, gemalert und geputzt worden.

Und es hat sich gelohnt: Rund 50 Gäste haben nun Platz im 206 Quadratmeter großen Café, das durch die breite Fensterfront zur Ludwigshafener Straße viel heller wirkt als zuvor. Die gemütlichen Sofaecken sind geblieben -genauso wie der 'unvergleichliche Charme der 70er', den das Café Gabriely seit seiner Wiederentdeckung und Übernahme durch das Mütterzentrum vor acht Jahren ausgezeichnet hat. 'Am Sielwall wäre der Laden der Renner', ist Ralf Schumann überzeugt.

Gut zwei Jahre war das Café Gabriely wegen der Umbauarbeiten im Zentrum geschlossen. Ursprünglich sollten bereits im Mai vergangenen Jahres die Räume übergeben werden. Doch technische Mängel haben dies immer wieder verhindert: Die alten elektrischen Leitungen und die sanitären Anlagen mussten erneuert werden, die Kosten stiegen dadurch immer weiter. Mehr als 80000 Euro hat die Sanierung des Cafés letztendlich gekostet. 45000 Euro davon zahlt die Gewoba, 7000 spendete die PSD-Bank Nord. Der Rest kommt aus städtebaulichen Fördertöpfen.

Der große Zuspruch bei den kleinen und großen Besuchern lässt Robin Rohlfing hoffen, dass sich die Kosten gelohnt haben. 'Das ist ein toller Start. Wenn das so bleibt, ist alles super', sagte der Leiter des Cafés, der bei der Wiedereröffnung mit seinem Team vor und hinter den Kulissen wirbelte, um die zahlreichen Gäste zufrieden zu stellen. Auch Cornelia Frerichs ist glücklich, dass das Gabriely wieder in neuem Glanz erstrahlt. 'Ich finde, es ist ganz klasse geworden', sagte die Besucherin, die das alte Café noch aus den Zeiten kennt, als sie selbst in Tenever wohnte, und nun extra zur Wiedereröffnung ins Quartier gekommen war. Vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis bei den Speisen und Getränken sei ihrer Meinung nach 'besonders empfehlenswert'.

Neben Frühstücksangeboten, Pizza, Pommes mit Bratwurst und hausgemachtem Kuchen bietet das Mütterzentrum jeden Tag einen internationalen Mittagstisch mit wechselnden Gerichten ab 4,50 Euro an. 'Aber ich hoffe auch, dass hier wieder ein bisschen Kultur einzieht', sagte Cornelia Frerichs.

Das hofft auch Christa Brämsmann - auch wenn das Café derzeit nur wochentags von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein kann. Anders als früher ist der neue Treffpunkt nur noch durch das OTe-Zentrum zu erreichen. Dennoch: Filme, Kunstausstellungen und kleine Veranstaltungen sollen bald ebenso wieder zum Programm des Café Gabriely gehören wie Basare, versprach die Geschäftsführerin des Mütterzentrums.

Das Café Gabriely im OTe-Zentrum, Otto-Brenner-Allee 44/46, ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Speisekarte für den internationalen Mittagstisch von 12 bis 14.30 Uhr kann im Internet eingesehen werden unter der Adresse www.muetterzentrum-tenever.de.

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