Premiere in der Speicherbühne

Die Rückkehrer von Tschernobyl

Überseestadt. Eine Tschernobyl-Heimkehrerin, ein Dorf und viele Eigenbrötler – aus diesem Stoff ist der Heimatroman „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky.
16.03.2017, 00:00
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Von Petra Spangenberg

Überseestadt. Eine Tschernobyl-Heimkehrerin, ein Dorf und viele Eigenbrötler – aus diesem Stoff ist der Heimatroman „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky. Eine Theaterinszenierung feiert nun Premiere in der Speicherbühne, Am Speicher XI 4 in der Überseestadt, und zwar am Sonnabend, 18. März, um 20 Uhr.

Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Zusammen mit einem Dutzend
gleichgesinnter Eigenbrötler baut sie sich in ihrem vor 31 Jahren verstrahlten Heimatdorf ein neues, selbstbestimmtes Leben auf. Was macht dieses ländliche Leben mitten in der Todeszone, völlig abgeschnitten von Kommunikation und staatlicher Infrastruktur für diese alten Leute so attraktiv, dass sie zurückkehren? Die Inszenierung thematisiert die Folgen des Reaktorunfalls in Weißrussland für die damals evakuierte ländliche Bevölkerung.

Weitere Aufführungen des Heimatromans „Baba Dunjas letzte Liebe“ nach der Premiere sind am Sonntag, 19. März, und Freitag, 31. März, sowie am Sonntag, 2. April, jeweils um 20 Uhr in der Speicherbühne.

Karten für 14, ermäßigt zehn Euro gibt es unter Telefon 3 80 09 46, per E-Mail an kontakt@speicherbuehne.de und online auf www.nordwest-ticket.de.

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