Kommentar über den Unfall am Brill

Endlich handeln

Es wird Zeit, dass der Brill entschleunigt wird. Für die Entscheider in Bremen gilt jetzt: Unternehmt endlich was, damit die Kreuzung sicherer wird, meint Mathias Sonnenberg.
29.06.2018, 17:12
Lesedauer: 1 Min
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Endlich handeln
Von Mathias Sonnenberg

Eines steht fest: Der Brill ist die wuseligste und damit gefährlichste Kreuzung in Bremen. Hier treffen Straßenbahnen, Busse, Autos, Fahrräder und Fußgänger auf kleinem Raum aufeinander. Und es vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht zu einem Unfall kommt.

In diesem Jahr haben dort bislang drei Menschen ihr Leben verloren. Und es grenzt laut Augenzeugen an ein Wunder, dass es nicht noch mehr tödliche Unfälle gegeben hat. Aber geändert hat sich trotzdem nichts. Fußgänger klagen über schlecht geschaltete Ampeln, Fahrradfahrer über unübersichtliche Kreuzungen. Und alle zusammen über die vielen Raser. Würde die Polizei täglich die Geschwindigkeit messen, könnte sie Führerscheine im Minutentakt einziehen.

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Deshalb wird es Zeit, dass der Brill entschleunigt wird. Feste Blitzer, Tempo 30 auf der Strecke rund um den Brill, mehr Polizei-Kontrollen. Vielleicht kann auch der Tunnel unter dem Brill wieder geöffnet werden, um Menschen vor Unfällen zu schützen – keine Idee ist abwegig genug, als dass sie jetzt nicht sofort diskutiert werden muss. Für die Entscheider dieser Stadt gilt jetzt: Unternehmt endlich was, damit der Brill wieder sicherer wird.

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