Bildungspolitik Ärger um Französischunterricht

Für französische Muttersprachler gibt es seit Jahren einen privat finanzierten Zusatzunterricht am bilingualen Zweig des Gymnasiums Horn. Nach dem Rückzug der Spender steht das Angebot in Frage.
11.09.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Ärger um Französischunterricht
Von Frank Hethey

Die Pressemitteilung der CDU klingt dramatisch – fast so, als stünde der deutsch-französische Unterricht am Gymnasium Horn vor dem Aus. Von einer Torpedierung durch die Bildungsbehörde ist da die Rede, der mehrsprachige Unterricht in Horn müsse unbedingt fortgesetzt werden. "Jetzt steht das anerkannte Programm auf der Kippe, weil die Bildungsbehörde sich nicht mehr an ihre Zusagen gebunden fühlt", heißt es in der Mitteilung. Doch aus dem Haus von Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) sind andere Töne zu hören. Tatsächlich geht es nicht um Sein oder Nicht-Sein des bilingualen Zweigs. Sondern um die Frage, ob die Behörde einen bislang mit Spendengeldern finanzierten Zusatzunterricht fördern soll. 

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