Haltestelle „Gröpelingen“ Historie des Ortsteils

Der Name des Gröpelinger Ortsteils Ohlenhof leitet sich vom „alten Hof“ ab. Heute leben knapp 10.000 Menschen dort.
05.07.2019, 18:50
Lesedauer: 1 Min
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Historie des Ortsteils
Von Frank Hethey

Von den fünf Gröpelinger Ortsteilen kommt Ohlenhof auf die meisten Einwohner: Knapp 10.000 Menschen leben in dem Ortsteil. Der Name leitet sich vom „alten Hof“ ab, dem Gut der Ritter von Gröpelingen. Bis weit ins 19. Jahrhundert war Gröpelingen dörflich geprägt, mit seinen Ausflugslokalen diente es vielen Bremern als Naherholungsgebiet, sagt Karin Pfitzner-Brauer, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Gröpelingen. An eine flächendeckende Bebauung war erst zu denken, als mit dem Sand der Weserkorrektion bis 1886 die Senken im Dünenzug aufgefüllt wurden. Kurz danach setzte mit Hafenbau und Industrieansiedlung der Wandel zum Arbeiterstadtteil ein. Typisch dafür ist die im Ortsteil beheimatete Eisenbahnersiedlung Breitenbachhof, die von 1915 bis 1919 nach Plänen des Architekten Rudolf Jacobs erstellt wurde. Jacobs entwarf auch das 1925/26 erbaute Straßenbahndepot.

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