Musikfest Bremen

Auslastung beträgt fast 90 Prozent

47 Veranstaltungen in 30 Spielstätten in drei Wochen und eine Auslastung von 89 Prozent: Das Musikfest Bremen zieht eine positive Bilanz. Auch, weil es keinen positiven Corona-Fall gegeben hat.
20.09.2021, 15:48
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Auslastung beträgt fast 90 Prozent
Von Iris Hetscher

"Mehr als überglücklich" zeigten sich Thomas Albert und Jörg Ehntholt, Intendant und Geschäftsführer des Musikfests Bremen, mit der Bilanz der 32. Ausgabe des Festivals. Man habe eine Auslastung von 89 Prozent der verfügbaren Plätze erreicht  – diese mussten an die Hygiene-Vorschriften wegen der Corona-Pandemie angepasst werden. Insgesamt kamen in drei Wochen 14.527 Besucherinnen und Besucher zu den 47 Veranstaltungen, die in 30 Spielstätten in Bremen und dem gesamten Nordwesten stattfanden. Das habe die Erwartungen übertroffen, so Intendant Albert.

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Das Musikfest, das am 28. August mit der "Großen Nachtmusik" gestartet war, ging am Sonnabend mit einer abendlichen Open-Air-Veranstaltung auf dem Marktplatz zu Ende, bei dem der Perkussionist Martin Grubinger mit dem Percussive Planet Ensemble auftrat (wir berichteten). Man sei nicht nur stolz auf die hohe Auslastung des Festivals, sondern auch darauf, dass es während der drei Wochen keinen einzigen positiven Corona-Fall zu vermelden gab, so Albert und Ehntholt. Man hoffe, dass man dadurch zu Beginn der neuen Spielzeit in Theatern und Konzerthäusern auch ein "maßstabsetzendes Signal" an andere Akteure der Veranstaltungsszene aussende. Die endgültige Abrechnung für die Musikfest GmbH gebe es noch nicht, was auch daran liege, dass man zur Kontrolle der Hygienevorschriften mehr Personal einstellen musste – bei gleichzeitig reduziertem Platzangebot.

Das 32. Musikfest hatte wieder mit diversen Höhepunkten aufgewartet.  Darunter waren Konzerte des Klaviervirtuosen Daniil Trifonov, die Uraufführung des vom Musikfest mitbeauftragten Cellokonzerts "Sahmeran" des türkischen Komponisten und Pianisten Fazil Say, Abende mit Sängerinnen und Sängern wie der Sopranisten Diana Damrau, dem Tenor Rolando Villazón oder dem Countertenor Philippe Jaroussky. Zum Finale begeisterte Star-Dirigent Teodor Currentzis das Publikum in der Glocke gemeinsam mit dem SWR-Symphonieorchester und der Pianistin Yulianna Avedeeva. Im nächsten Jahr findet das dann 33. Musikfest Bremen vom 20. August bis zum 10. September statt.

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