Grundsteinlegung der Hoffnungskirche an Waller Heerstraße

Namensgeberin Elly Krimmer

Westend. Elly-Krimmer-Haus: So hat die Hoffnungskirche in Walle ihr neues Bauprojekt an der Waller Heerstraße 58/60 genannt, für das jetzt der Grundstein gelegt wurde. Nach Fertigstellung soll das Projekt eine Kindertagesstätte, einen Nachbarschaftstreff und ein inklusives Wohnprojekt beherbergen.
03.04.2017, 00:00
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Von Petra Spangenberg

Westend. Elly-Krimmer-Haus: So hat die Hoffnungskirche in Walle ihr neues Bauprojekt an der Waller Heerstraße 58/60 genannt, für das jetzt der Grundstein gelegt wurde. Nach Fertigstellung soll das Projekt eine Kindertagesstätte, einen Nachbarschaftstreff und ein inklusives Wohnprojekt beherbergen.

Während eines Gottesdienstes vor der Feier zur Grundsteinlegung wurde durch den Zeitzeugen Gerald Schröder an die Jüdin Elly Krimmer erinnert, die im Nationalsozialismus Mitglied der evangelischen Freikirche war und 1941 in das Ghetto von Minsk deportiert wurde. Dort starb sie.

Fotos erinnerten bei der Grundsteinlegung an den bisherigen Verlauf des Bauprojektes. Pastor Ralph Zintarra dankte in seiner Predigt für die vielen sichtbaren Zeichen der Unterstützung. Die Baptisten-Gemeinde konnte sich schließlich über eine Spende besonders freuen: Die Aktion Mensch hatte kurz vor der Grundsteinlegung mitgeteilt, dass sie das inklusive Wohnprojekt mit einer hohen Summe unterstützen wird.

Die Spendeninformation habe die Teilnehmer der Grundsteinlegung sehr ermutigt, ebenso wie die zahlreichen Grußworte von Gästen, heißt es in einer Erklärung der Kirchengemeinde.

Zwei zukünftige Bewohner der von der Lebenshilfe angemieteten Wohnungen waren ebenfalls Gäste bei der Grundsteinlegung. Sie konnten gleich vor Ort einen ersten kleinen Eindruck von ihrem späteren Zuhause gewinnen.

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