Bordell Streit um "Eros 69": Innensenator droht mit Ausstieg aus Taskforce

Innen- und Wirtschaftsbehörde finden im Verfahren um die Schließung des Bordells "Eros 69" keine gemeinsamen Linie. Nun soll es eine Sonderbeauftragte richten. Scheitert sie, hätte dies einschneidende Folgen.
10.09.2021, 17:28
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Von Ralf Michel

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) möchte den Bordellbetrieb "Eros 69" in der Duckwitzstraße lieber heute als morgen schließen. Doch nicht seine Behörde ist für den Gewerbebetrieb zuständig, sondern das Wirtschaftsressort von Kristina Vogt (Linke). Auch die will das Bordell schließen, sieht dafür aber keine rechtliche Handhabe. Nach wochenlangem Hin und Her hatte der Senat eine Taskforce eingerichtet, doch auch die fand keine einvernehmliche Lösung. Nun soll es Ilsemarie Meyer richten, ihres Zeichens ehemalige Präsidentin des Oberverwaltungsgerichts. Als Sonderbeauftragte soll sie dem Senat mit ihrer juristischen Expertise zur Seite stehen. Für  den Innensenator "der letzte Versuch, um zu einer Einigung zu kommen". Schlage auch der fehl, werde das Innenressort die Taskforce verlassen, kündigte Mäurer an. CDU und FDP reagieren mit Unverständnis und Spott auf diese Entwicklung. 

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