Buch über Feldpostbriefe "Der Heldentod bringt uns nichts"

Dass wieder ein Krieg in Europa toben würde, konnten die beiden jungen Bremer Autoren nicht wissen, als sie Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg analysierten. Aber deshalb ist ihr Buch brandaktuell.
22.01.2023, 11:29
Lesedauer: 5 Min
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Von Sigrid Schuer

Die Feldpostbriefe, die 1916, zur Halbzeit des Ersten Weltkrieges, verschickt wurden, sprechen eine deutliche Sprache. So ist etwa nachzulesen, dass deutsche Soldaten an der Westfront folgende Parolen an die Wände schrieben: "Der Heldentod bringt uns nichts" und "nicht morden, wir wollen Frieden!" Aber auch an die Front wurden per Feldpost Lageberichte und Stimmungsbilder aus der Heimat geschickt, aus denen eindeutig die Kriegsmüdigkeit spricht: So versammelte sich im August 1916 in Leipzig eine große Menschenmenge, die skandierte: "Es ist genug! Kommt zur Einsicht und Vernunft! Werdet wieder Menschen unter Menschen!"

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