Entsorgung in der Hansestadt

Der neue Plan für Recyclingstationen in Bremen

Bremens Recyclingstationen werden neu sortiert und organisiert. An 16 Standorten soll laut der Bremer Stadtreinigung alles moderner und nachhaltiger werden. An den Plänen gibt es aber auch Kritik.
25.11.2020, 13:00
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Der neue Plan für Recyclingstationen in Bremen
Von Pascal Faltermann

Die Bremer Stadtreinigung (DBS) richtet die Entsorgung von Wertstoffen in Bremen neu aus. Am Mittwochmittag stellten Umweltsenatorin Maike Schaefer (Grüne) sowie die beiden DBS-Vorständinnen Daniela Enslein und Insa Nanninga den Entwicklungsplan in einer Videokonferenz vor. Das Konzept sieht vor, dass es künftig 16 Standorte in der Hansestadt geben soll, die Recyclingstation Osterholz im Bremer Osten kommt hinzu. Diese werden unterteilt in drei Kategorien. Alles soll moderner und nachhaltiger sein, die Entsorgung schneller gehen und die Öffnungszeiten insgesamt erweitert werden.

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Im Detail sieht der Plan vor, dass es zwei „topmoderne Recyclingcenter“ geben soll, die sich in Osterholz und am Hulsberg befinden. Diese Stationen gelten als Vollsortimenter, es soll also möglich sein, alle Abfallarten zu entsorgen. Die sieben modernen Stationen sind in Blumenthal, Burglesum, Blockland, Borgfeld, Oberneuland, Hohentor und Kirchhuchting angesiedelt. Dort soll fast alles angenommen werden.

Die sieben Grün-Stationen, die kleiner ausfallen, sind an den Standorten Huchting, Findorff, Horn, Obervieland, Hemelingen, Oslebshausen und Aumund. Dort soll überwiegend Grünabfall abgegeben werden können. Die Beiräte aus Findorff und Walle sowie der BUND kritisieren die Pläne. Sie fordern die Bremer Stadtreinigung auf, die Recyclingstation West im Stadtteil Findorff vollumfänglich und auch zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für die Bürger im Bremer Westen zu öffnen.

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