Der Lichthof soll saniert werden

644.688 Euro Förderung für Bremer Übersee-Museum

Fördergelder vom Bund aus dem Denkmalschutz-Programm. Auch Bürgerpark und andere Einrichtungen in Bremerhaven profitieren. Dank kommt vom Landesdenkmalpfleger Georg Skalecki.
19.05.2021, 18:29
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644.688 Euro Förderung für Bremer Übersee-Museum
Von Mathias Sonnenberg
644.688 Euro Förderung für Bremer Übersee-Museum

Der Lichthof im Bremer Übersee-Museum muss saniert werden. Dafür gibt es nun Fördergelder.

Matthias Haase

Gute Nachrichten für das Übersee-Museum: Im Rahmen des Förderprogramms „Denkmalschutz-Sonderprogramm X“ der Bundesregierung bekommt das Museum Bundesmittel in Höhe von 644.688 Euro. Mit dem Geld wird die Erneuerung des undichten Glasdachs über dem Lichthof 1 unterstützt. Außerdem fließen 40.000 Euro in die Wiederherstellung der Standsicherheit der römischen Sandsteinbank im Bürgerpark. Zudem wird die Instandsetzungsmaßnahme für den Halbportalkran in Bremerhaven mit 100.000 Euro bezuschusst. Weitere Fördergelder gibt es für die Maßnahmen am schadhaften Mauerwerk der Friedhofskapelle auf dem Wulsdorfer Friedhof (200.000 Euro) sowie 64.250 Euro für die Sanierung der Metallteile des Simon-Loschen-Leuchtturms in Bremerhaven. 30.000 Euro sind für die Wiederherstellung des Daches des Wohnhauses Raschens Werft in Bremen-Nord vorgesehen.

Für die SPD-Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski ist die Förderung ein wichtiges Signal. „Die Sanierung ist nötig, um die undichten Stellen im Dach zu beseitigen und die derzeit im Lichthof ausgestellte Ozeanien-Ausstellung vor Regenwasser zu schützen. Die hellen Lichthöfe sind das Herzstück des denkmalgeschützten Übersee-Museums, das zu den beliebtesten Museen in Deutschland gehört", erklärte sie in einer ersten Mitteilung. Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann (CDU) sagte: "Insbesondere in Corona-Zeiten ist die doppelte Projektförderung einmal mehr ein deutliches Bekenntnis des Bundes zur Förderung der Kultur in den Regionen, um das kulturelle Erbe im ganzen Land zu erhalten.“

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Landesdenkmalpfleger Georg Skalecki dankte in einer Mitteilung dem Engagement der Bremer Politik auf Bundesebene. „Die Förderanträge wurden vom Landesamt für Denkmalpflege vorbereitet und fachlich begründet. Zu allen Anträgen sind Gutachten zum Denkmalwert und Stellungnahmen zu den Sanierungsprojekten erforderlich“, sagte Skalecki. Außerdem seien die Drittmittel als Investitionsmittel von besonderer Bedeutung, weil sie der regionalen Wirtschaft und den lokalen Handwerkern zugutekommen, erläuterte er.

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