Senat bewilligt 26,7 Millionen Euro Bremer Gebäude sollen saniert werden

Der Bremer Senat geht den Sanierungsstau an. Er stellt 26,7 Millionen Euro für angefangene und auch für neue Projekte zur Verfügung.
27.05.2020, 05:00
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Bremer Gebäude sollen saniert werden
Von Carolin Henkenberens

Der Senat geht den Sanierungsstau öffentlicher Gebäude in Bremen an: Am Dienstag verabschiedete die rot-grün-rote Regierung ein Gebäudesanierungsprogramm im Umfang von 26,7 Millionen Euro. Der Mitteilung des Finanzsenators Dietmar Strehl (Grüne) zufolge ist etwa ein Drittel des Geldes für die Fortführung schon beschlossener Sanierungen vorgesehen, in einem weiteren Topf stehen Planungsgelder für neue Sanierungsprojekte bereit.

Den größten Anteil machen mit rund der Hälfte neue Sanierungsprojekte aus, heißt es. Das teuerste Einzelprojekt unter den neuen Vorhaben ist mit 2,8 Millionen Euro die Sanierung des Überseemuseums. Dort müsse ein neues Brandschutzkonzept umgesetzt werden. Ebenfalls wegen des Brandschutzes würden beim Schlachthof 2,2 Millionen Euro und beim Amt für Soziale Dienste 2,1 Millionen Euro fällig.

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Die Sanierung eines Gebäudes auf dem Gelände der Polizei am Niedersachsendamm ist mit 1,6 Millionen Euro veranschlagt. Beim Landgericht würden für 1,3 Millionen Euro unter anderem neue Sitzungssäle und Besprechungsräume eingerichtet. 40 Prozent der rund 13 Millionen Euro für neue Sanierungsprojekte fließen dem Finanzressort zufolge in die Sanierung und Erweiterung von Schulen, Kitas und Turnhallen. An der Oberschule an der Hermannsburg beispielsweise sollen die Außenanlagen für 1,5 Millionen Euro erneuert werden. Der Finanzsenator verweist darauf, dass der Klimaschutz durch energetische Gebäudesanierungen vorangetrieben werde. So entstehe auf dem Gelände des Schulzentrums Neustadt ein Passivhaus.

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