Pandemie trifft auch die Schiedsrichter Wenn die Pfeife stillsteht

Im Amateursport gibt es seit Monaten keine Spiele. Das führt auch bei den Schiedsrichtern zu Problemen. Nicht nur im Fußball. Guten Nachwuchs zu finden, war schließlich schon vor der Pandemie ein Problem...
16.05.2021, 14:00
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Von Jean-Julien Beer

Was für eine kuriose Situation: Im vergangenen Oktober ließ sich eine Gruppe junger Menschen in Bremen zu Fußball-Schiedsrichtern ausbilden, damals ging das trotz Pandemie vorübergehend sogar als Präsenzveranstaltung – aber sie alle haben auch sieben Monate danach noch kein einziges Spiel geleitet. „Das ist ein Problem, weil es gerade nach Anfängerkursen wichtig ist, dass die neuen Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen auch gleich zum Einsatz kommen“, sagt Torsten Rischbode, der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses beim Bremer Fußball-Verband. Doch in dieser Corona-Krise gibt es keine Spiele, und damit auch keine Möglichkeit für die neuen Schiedsrichter, Erfahrungen zu sammeln. Rischbode vergleicht das gerne mit einem Fahranfänger: „Wenn der den Führerschein hat, wird er auch immer sicherer, je öfter er fährt.“ Doch im Amateurfußball steht seit Monaten alles still. Auch die Pfeifen der Unparteiischen.

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