Kommentar über die Bremen-Liga

Spitzenspiel wird dauerhaft in Erinnerung bleiben

Mit 2300 Zuschauern in einem Bremen-Liga-Spiel hat sich der Bremer Amateurfußball am Karfreitag bilderbuchmäßig präsentiert. Aber es wird eine einmalige Angelegenheit bleiben, sagt unser Autor.
19.04.2019, 19:22
Lesedauer: 1 Min
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Spitzenspiel wird dauerhaft in Erinnerung bleiben
Von Jörg Niemeyer

Dieser Karfreitag wird als ganz besonderer Feiertag in die Annalen des Bremer Fußball-Verbands (BFV) eingehen. 2300 Zuschauer im Stadion am Panzenberg sind Rekord in der Bremen-Liga. Und doch wird jetzt niemand behaupten, dass der Amateurfußball an der Weser blüht wie nie zuvor. Immerhin lässt sich aber feststellen, dass er seine wahrscheinlich einmalig gute Chance zur Präsentation perfekt genutzt hat.

An diesem Freitag hat einfach alles gepasst. Ein Feiertag, an dem es in der Stadt keine Konkurrenzveranstaltung gab, dazu ein Wetter wie aus dem Bilderbuch und dann das elektrisierende, weil vorentscheidende Kräftemessen um die Meisterschaft zwischen dem Tabellenführer Bremer SV und seinem einzigen Verfolger, FC Oberneuland: Mehr geht nicht.

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Das altehrwürdige Stadion hat ein tolles, ein friedliches Fest erlebt, das den Zuschauern und Aktiven dauerhaft in Erinnerung bleiben wird. Aber keiner wird so vermessen sein, falsche Schlüsse aus dem Spitzenspiel zu ziehen. Der Alltag in der Bremen-Liga sind 30 bis 100 Zuschauer pro Partie. Daran wird sich auch nach diesem wunderschönen Tag nichts ändern.

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