Erstmals erforscht Am Limit: Studie zu Bremens Alkohol- und Drogenszene

Erstmals hat eine Forscherin die offene Drogen- und Alkoholszene in Bremen untersucht. Zwei ihrer Ergebnisse: Die sozialen Hilfssysteme sind überlastet – und das Auftauchen von Crack hat die Lage verschärft.
19.07.2022, 05:00
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Am Limit: Studie zu Bremens Alkohol- und Drogenszene
Von Katia Backhaus

Wenn die Sucht drängt, kann es vorkommen, dass die Abhängigen auf die Knie gehen. Wortwörtlich. Susanna Prepeliczay hat es beobachtet: Menschen, die mit den bloßen Fingern in den Ritzen zwischen den Gehwegplatten nach Drogen suchen. Prepeliczay, promovierte Sozialwissenschaftlerin, ist knapp zwei Jahre lang tief in die Bremer Drogenszene eingetaucht, hat mit Suchtkranken gesprochen, ihren Alltag dokumentiert. Auch andere Beteiligte hat sie ausführlich interviewt: Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, die Polizei, Geschäftsleute, Bürgerinnen und Bürger. Es ist die erste wissenschaftliche Studie zur offenen Alkohol- und Drogenszene in Bremen.

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