Ratskeller Das sind die neuen edlen Tropfen des Bremer Senats

Der Bremer Senat kann zwei neue Weißweine servieren: einen feinherben und einen fruchtsüßen Riesling. Warum der Ratskellermeister den Jahrgang 2021 mit einem trainierten Zehnkämpfer vergleicht.
19.07.2022, 18:28
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Das sind die neuen edlen Tropfen des Bremer Senats
Von Björn Struß

"Auf das, was wir lieben: auf uns!" Nach diesen Worten hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag zum ersten Mal den neuen Senatswein gekostet. Gemeinsam mit Ratskellermeister Karl-Josef Krötz und Johann Horn, Geschäftsführer der Werkstatt Bremen, ließ der Präsident des Senats im Kaminsaal des Rathauses die Gläser klirren. Zur Vorstellung der edlen Tropfen, die aus dem Jahrgang 2021 des "Bremer Weinbergs" in Erden an der Mosel hervorgegangen sind, waren auch Mitarbeiter des Martinshofs eingeladen. Denn die Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gehören zur DNA des Senatsweins.

Ob bei der Lese, der Pflege der Rebstöcke oder der Etikettierung der Flaschen – bei vielen wichtigen Arbeitsschritten halfen die Beschäftigten des Martinshofs. "Sollte ein Wein jemals das Prädikat 'inklusiv' erhalten, dann der Bremer Senatswein", sagte Johann Horn, der als Chef der Werkstatt Bremen für den Martinshof verantwortlich ist.

Den Gästen des Senats können im Rathaus nun zwei Rieslinge serviert werden: feinherb oder fruchtsüß. "Es handelt sich bei beiden Weinen um einen schlanken, nicht zu alkoholreichen Wein", sagte Ratskellermeister Krötz. "Trotzdem sind sie extrakt- und mineralienreich bei typischer Aromatik nach frischen Äpfeln, weißem Pfirsich und unterlegt mit erfrischenden Zitrusnoten." Den Charakter verglich er mit dem eines durchtrainierten Zehnkämpfers: "Kein Gramm zu viel." Die Weine seien klassische Vertreter der Moselregion.

Laut Krötz eignen sich die Weißweine gut gekühlt auch als Erfrischung in den derzeit heißen Sommertagen. "Wenig einschenken und lieber einmal öfter zum Kühlschrank gehen", riet der Weinkenner. Und: Einen Senatswein bitte nicht zur Schorle verwässern. "Das Glas Wasser stelle ich mir lieber daneben", sagte Krötz.

Von den jeweils 1000 produzierten Flaschen reserviert der Ratskellermeister etwa ein Drittel für Senatsempfänge. Der übrige Wein geht für einen Flaschenpreis von 13,50 Euro in den Verkauf. Neben dem Ratskeller-Verkauf im Rathaus sind die Verkaufsstellen der Ratskeller Shop im Weserpark und Martinshof City-Shop, Am Markt 1.

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