Ersatzbau am Weserpark

Recyclingstation: Bürgerinitiative macht sich für Grundstück stark

Die Wirtschaftsförderung Bremen (WfB) soll ein Grundstück für den Ersatzbau einer Recyclingstation am Weserpark frei machen. Die Bürgerinitiative sucht das Gespräch mit dem zuständigen Staatsrat.
16.07.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Recyclingstation: Bürgerinitiative macht sich für Grundstück stark
Von Christian Hasemann
Recyclingstation: Bürgerinitiative macht sich für Grundstück stark

Beiratsmitglied Horst Massmann (SPD, links) und die Bürgerinitiative freuen sich, dass der Ersatz für die Recyclingstation An Krietes Park gut angenommen wird.

PETRA STUBBE

Die Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt und den Neubau einer Recyclingstation am Weserpark einsetzt, hat mit der Übergangslösung „An Krietes Park“ einen kleinen Erfolg errungen. Nun soll es Gespräche mit der Wirtschaftsförderung Bremen (WfB) geben, denn diese verwaltet bisher eine Fläche, die für einen Neubau in Frage kommt.

Die Zwischenlösung auf einem Betriebsgelände vom Umweltbetrieb Bremen (UBB) liegt etwas versteckt, doch an diesem Sonnabendmorgen kommen immer wieder Gartenbesitzer auf dem Fahrrad oder mit dem Auto, um ihre Grünabfälle zu entsorgen. Darunter auch Horst Massmann (SPD) vom Beirat Osterholz, der sich über unerwartet viele Hände zum Helfen freute.

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Ein paar größere Müllcontainer, zwei Müllwagen. Das ist die zumindest optisch recht bescheidende Lösung bis November, immer am Sonnabend von 8 bis 14 Uhr. Ab November möchte der Umweltbetrieb das Gelände allerdings umbauen, dann ist erstmal Schluss mit der Annahme von Grünabfall An Krietes Park.

Genau auf der gegenüberliegenden Seite soll nach dem Willen der Bürgerinitiative und des Beirats Osterholz nach Möglichkeit der Ersatzbau für die geschlossene Recyclingstation im Weserpark entstehen. Allerdings hat die Wirtschaftsförderung Bremen das Gelände noch nicht freigegeben. Wolfgang Schäfer von der Bürgerinitiative spricht vor Ort von einem ersten Erfolg und kann mit der Zwischenlösung vorerst gut leben.

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„Aber es nutzt ja nichts, wenn hier im November alles wieder einschläft“, sagt er. Damit sei niemanden geholfen. Die Bürgerinitiative werde alles versuchen, die WfB umzustimmen. „Wir sind da jetzt massiv dabei und haben in der kommenden Woche ein Treffen mit dem zuständigen Staatsrat“, sagt Schäfer. Er befürchte, dass die WfB das Grundstück „versilbern“ möchte. „Dabei ist hier seit zehn Jahren nichts passiert.“ Keine Probleme sieht Schäfer bei der jetzigen Situation An Krietes Park. „Es wird schon ganz gut angenommen und ist sehr gut organisiert“, sagt Wolfgang Schäfer. „Das ist schon eine gute Sache.“

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